Schrill klingelt der Wecker am Morgen. Tastend wandert die Hand zum Aus-Knopf – oder zunächst einmal zur Schlummertaste: Nur noch fünf Minuten dösen! Viele kennen das Gefühl, morgens unsanft aus dem Schlaf gerissen zu werden und sich wie gerädert zu fühlen.
Etwa zwei Drittel der gesunden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind laut Umfragen von Krankenkassen keine gesunden Schläfer mehr. Jeder dritte Erwachsene schildert typische Symptome von Schlafstörungen. Etwa jeder Zehnte hat gar eine dauerhaft behandlungswürdige Schlafstörung. Stress, Schichtarbeit oder Alkoholkonsum – die Gründe dafür sind vielfältig. Das Ergebnis: Wer schlecht schläft, ist am nächsten Tag oft weniger leistungsfähig, unkonzentriert oder gereizt.
Schlaf-Apps versprechen entspanntes Aufwachen am Morgen
Immer mehr Menschen greifen daher auf digitale Helfer zurück. Nicht nur Menschen mit Schlafstörungen, auch gesundheitsbewusste Selbstoptimierer nutzen vermehrt regelmäßig Schlaf-Apps auf dem Smartphone. Je nach Anbieter sollen diese nicht nur den Schlaf überwachen können, sondern auch das Einschlafen und Wecken entspannter gestalten. Am Morgen – so das Versprechen – lässt sich am Handy oder der smarten Uhr ablesen, wie lange und gut man geschlafen hat.


