Wer sich die höheren Tagesgeld-Zinsen der Postbank sichern möchte, hat dafür nur noch wenige Tage Zeit. Die Bank zahlt im Rahmen ihrer Aktion 3,2 Prozent pro Jahr für sechs Monate – und anders als bei vielen vergleichbaren Angeboten können auch Bestandskunden teilnehmen.
Entscheidend sind jedoch die Fristen: Das Tagesgeldkonto muss bis zum 19. Oktober 2026 eröffnet werden, das erforderliche neue Geld spätestens am 26. Oktober auf dem Konto eingehen. Mindestens 2500 Euro müssen dafür von Konten außerhalb der Deutschen Bank oder Postbank stammen. Der Aktionszins gilt anschließend vom 1. November 2026 bis Ende April 2027.
Das Tagesgeld-Angebot der Postbank im Überblick:
- Aktionszinssatz: 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a.
- Mindest- / Maximalbetrag: 2500 Euro / 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Deutschland
- Besonderheiten: Einzahlung von mindestens 2500 Euro bis 26. Oktober 2026 erforderlich, Geld darf nicht von Konten oder Depots der Deutschen Bank oder Postbank stammen. Aktionszins gilt ab dem 1. November 2026.
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Postbank-Tagesgeld: Diese Frist für höhere Zinsen läuft bald ab

Wer den Aktionszins von 3,2 Prozent p. a. erhalten möchte, muss mindestens 2500 Euro neues Geld auf ein Postbank-Tagesgeldkonto einzahlen. Als neues Geld gelten ausschließlich Einlagen, die nicht von Konten oder Depots der Deutschen Bank AG stammen – also weder von der Deutschen Bank noch von der Postbank.
Die Kontoeröffnung muss bis zum 19. Oktober 2026 erfolgen. Das Geld muss spätestens am 26. Oktober 2026 gebucht sein. Der Aktionszins gilt anschließend vom 1. November 2026 bis 30. April 2027. Diese Konditionen gelten sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden. Wer bereits an einer anderen Zinsaktion der Postbank teilnimmt, kann für das Angebot ein neues Tagesgeldkonto eröffnen. Doch wie schneidet das Angebot der Postbank im Vergleich zu anderen Anbietern ab?
>> Aktuelle Zinsänderungen bekannter Banken für Tagesgeld und Festgeld finden Sie in unserem Spar-Ticker. <<
Tagesgeld-Vergleich: Andere Banken locken mit bis zu 4,25 Prozent Zinsen
Es zeigt sich: Mit den derzeit höchsten Zinsen aus unserem Tagesgeld-Vergleich kann die Postbank nicht mithalten. Allerdings gelten die Spitzenzinsen bei vielen Banken nur für Neukunden und sind zeitlich begrenzt. Die derzeit besten Angebote kommen von:
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- Revolut*: 4,25 Prozent pro Jahr auf bis zu 25.000 Euro für bis zu vier Monate
- Crédit Agricole Savings*: 4,10 Prozent pro Jahr für vier Monate bei der erstmaligen Eröffnung eines Tagesgeld-Flex. Das Guthaben ist auf 25.000 Euro begrenzt.
- Chase*: 4,00 Prozent pro Jahr für vier Monate auf bis zu 500.000 Euro
- Openbank*: 4,00 Prozent pro Jahr für vier Monate auf bis zu 100.000 Euro
- Ayvens Bank: 4,00 Prozent pro Jahr für drei Monate auf bis zu 500.000 Euro
Besonders am Postbank-Angebot ist die lange Zinsbindung von sechs Monaten – die gleiche Zinsbindungsdauer gibt es aktuell auch bei der VW Bank. Im Artikel „Tagesgeld mit langer Zinsgarantie“ finden Sie Alternativen, bei denen der Zinssatz für bis zu ein Jahr festgeschrieben ist. Bei der Recherche nach Alternativen kann auch der Tagesgeld-Rechner unter diesem Absatz helfen. Hier lassen sich aktuelle Angebote nach Zinssatz, Zinsgarantie und geplanter Anlagesumme filtern.
Postbank-Tagesgeldkonto mit deutscher Einlagensicherung
Neben dem Zinssatz sollten Sparer auch auf die Absicherung ihrer Einlagen achten. Alle genannten Angebote bieten eine gesetzliche Einlagensicherung gemäß EU-Standards. Diese deckt im Insolvenzfall einer Bank Beträge bis 100.000 Euro je Kunde ab. Die Postbank steht dabei unter dem deutschen Schutzschirm.

Gerade für sicherheitsorientierte Verbraucher lohnt sich deshalb nicht nur der Blick auf den Einstiegszins, sondern auch auf das Konstrukt dahinter. Welche Banken mit deutschem Einlagensicherungssystem aktuell Top-Zinsen bieten, lesen Sie in einem separaten Artikel. Der Ratgeber „So sicher sind Tagesgeld und Festgeld“ erklärt, wie die gesetzliche Einlagensicherung funktioniert.
Bitte beachten:
Aktien, Immobilien und andere Investments sind grundsätzlich mit einem Risiko verbunden. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Ebenso können Kredite eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Verbraucher sollten ihre finanzielle Situation sorgfältig prüfen und alle Kosten gründlich durchrechnen. Die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten und ersetzen keine fachliche Beratung.
Tagesgeld-Zinsen bei der Postbank: Lohnt es sich? Fazit zum Angebot
Das Tagesgeld-Angebot der Postbank bietet zwar eine lange Zinsbindung und hohe Zinsen, mit den Spitzenangeboten kann es allerdings nicht ganz mithalten. Interessant ist die Aktion vor allem für Sparer, die Wert auf eine sechsmonatige Zinsgarantie, eine deutsche Bank oder die bestehende Kundenbeziehung zur Postbank legen. Allerdings gilt der Aktionszins nur ab einer Einzahlung von mindestens 2500 Euro.
Wichtig ist zudem der Blick über den Aktionszeitraum hinaus: Die 3,2 Prozent Zinsen gelten nur für sechs Monate. Anschließend greift wieder der variable Zinssatz von derzeit 0,75 Prozent p. a., sofern die Postbank ihre Konditionen nicht ändert. Wer dauerhaft hohe Zinsen erzielen möchte, sollte deshalb nach Ablauf der Aktion prüfen, ob ein Wechsel zu einem anderen Tagesgeldkonto sinnvoll ist.
Quellen:
Tagesgeld-Aktion, in: Postbank. Zuletzt abgerufen am 16.10.2026
Postbank, „Einlagensicherung“, in: Postbank.de. Zuletzt abgerufen am 13.10.2026



