Beim Festgeld und Tagesgeld geht es weiter aufwärts mit den Zinsen. Die jüngste Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) schlägt damit immer mehr bei den Banken durch. Eine Zinserhöhung meldet etwa aktuell die Hamburg Direct Bank. Bevor sich Anlegerinnen und Anleger für ein Angebot entscheiden, sollten sie allerdings genau prüfen, welches Sparprodukt am besten die eigenen Anforderungen erfüllt. Der Ratgeber „Tagesgeld oder Festgeld: Was ist besser?“ hilft bei der Auswahl.
Über Zinsanpassungen bekannter Banken informiert der Spar-Ticker. Zuletzt gab es Änderungen etwa bei der Sparkasse, der VW‑Bank, der DKB, der ING und der Sparda-Bank. Derzeit bietet Revolut* mit 4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate die besten Tagesgeld-Zinsen. Die höchsten Festgeld-Zinsen bezahlt aktuell Willbe*, wo Sparerinnen und Sparer je nach Anlagedauer bis zu 3,97 Prozent erhalten. Details zu diesen und weiteren aktuellen Aktionen bieten auch der Tagesgeld-Vergleich und der Festgeld-Vergleich.
Was bedeutet das *-Symbol im Text?
Einige Links in diesem Beitrag sind mit einem *-Symbol gekennzeichnet. Dabei handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links einen Abschluss tätigen, erhalten wir von der jeweiligen Bank eine Provision. Dies beeinflusst jedoch nicht unsere unabhängige Bewertung und Auswahl der hier aufgeführten Finanzprodukte.
30. September: Hamburg Direct Bank hebt die Festgeld-Zinsen an

Nicht nur beim Tagesgeld, sondern auch beim Festgeld gab es zuletzt viele Zinserhöhungen. Eine weitere kommt jetzt von der Hamburg Direct Bank*, die je nach Anlagedauer jetzt bis zu 3,25 Prozent Zinsen bietet. Die möglichen Laufzeiten und Zinssätze im Überblick:
| Laufzeit | Zinssatz |
|---|---|
| 3 Monate | 2,6 % p. a. |
| 6 Monate | 2,8 % p. a. |
| 1 Jahr | 3,0 % p. a. |
| 2 Jahre | 3,1 % p. a. |
| 3 Jahre | 3,15 % p. a. |
| 5 Jahre | 3,25 % p. a. |
| 10 Jahre | 2,0 % p. a. |
Die Mindestanlage beträgt 1000 Euro. Einlagen bis 100.000 Euro sind über die gesetzliche Einlagensicherung Deutschlands geschützt. Trotz der verbesserten Konditionen kann die Hamburg Direct Bank allerdings nicht mit den besten Festgeld-Angeboten aus dem Festgeld-Vergleich mithalten: Für lange Laufzeiten bietet Willbe* mit bis zu 3,97 Prozent deutlich höhere Zinsen. Bei einer eher kurzfristigen Anlage von einem Jahr liegt die Opel Bank* mit 3,49 Prozent Zinsen vorn. Eine clevere Anlagestrategie für Festgeld verrät eine Expertin.
Weitere Festgeld-Angebote lassen sich auch über den Festgeld-Rechner vergleichen:
Wer Geld nur kurzfristig parken will, kann alternativ auch ein Tagesgeldkonto eröffnen. Denn dort sind mitunter sogar höhere Zinsen möglich. Im Tagesgeld-Vergleich liegt Revolut* mit 4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate vorne. Knapp dahinter folgen die Renault Bank* (4,1 Prozent p. a. für vier Monate) und die Bigbank* (4,15 Prozent p. a. für vier Monate).
Weitere Tagesgeld-Angebote lassen sich auch über den Tagesgeld-Rechner filtern:
29. September: Consorsbank mit neuem Tagesgeld-Angebot für fünf Monate

Die Consorsbank* passt ihre Tagesgeldkonditionen an: Statt 3,6 Prozent gibt es jetzt 3,8 Prozent p. a. für neue Kundinnen und Kunden. An der vergleichsweise langen Zinsbindung von fünf Monaten ändert sich nichts. Auch die maximale Anlagesumme von einer Million Euro bleibt unverändert. Die Konditionen auf einen Blick:
- Neukunden-Zinssatz: 3,8 Prozent p. a. für fünf Monate
- Basiszinssatz: 1,0 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: eine Million Euro
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Frankreich)
>> Angebot der Consorsbank* hier checken
Mit den neuen Konditionen platziert sich die Consorsbank knapp hinter den aktuellen Spitzenreitern aus dem Tagesgeld-Vergleich. Vorn liegen aktuell die Renault Bank* (4,1 Prozent p. a. für vier Monate), die Bigbank* (4,15 Prozent p. a. für vier Monate) und Revolut* (4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate). Aktuelle Angebote ab rund 4,0 Prozent Zinsen p. a. hat sich die Redaktion in einem Ratgeber im Detail angeschaut.
Allerdings bietet die Consorsbank eine längere Zinsgarantie als die drei genannten Konkurrenten. Unter den Angeboten mit langer Zinsgarantie bieten aktuell die BBVA* (3,75 Prozent p. a. für sechs Monate) und die Suresse Direkt Bank* (3,7 Prozent p. a. für sechs Monate) die besten Konditionen.
28. September: Mehrere Zinserhöhungen für Tagesgeld und Festgeld

Die Zinserhöhungen der EZB kommt bei Sparerinnen und Sparern an. In den vergangenen Wochen haben schon einige Banken ihre Konditionen verbessert, jetzt steigen bei weiteren Geldhäusern die Zinsen. Die aktuellen Anpassungen im Überblick:
Festgeld/Sparbrief:
- Hoistspar*: bis zu 3,4 Prozent Zinsen (1 Jahr)
- Hanseatic Bank*: bis zu 3,36 Prozent Zinsen (3 Jahre)
- Bank of Scotland*: bis zu 3,4 Prozent Zinsen (1 Jahr)
- 1822direkt*: bis zu 3,2 Prozent Zinsen (2-5 Jahre)
- Gefa Bank*: bis zu 3,5 Prozent Zinsen (5 Jahre)
Mit den neuen Zinssätzen schieben sich die Banken im Festgeld-Vergleich ein Stück nach vorne. Es gibt aber nach wie vor bessere Angebote: So bietet beispielsweise Willbe* bis zu 3,99 Prozent Zinsen bei langfristigen Anlagen. Bei kurzen Laufzeiten von einem Jahr sind die Angebote der Opel Bank* und der Stellantis Bank* besser, die jeweils 3,49 Prozent p. a. bezahlen.
Tagesgeld:
- Openbank*: 4,0 Prozent p. a. für 4 Monate
Das Tagesgeldkonto der Openbank platziert sich im Tagesgeld-Vergleich ebenfalls unter den besten Angeboten. Mehr Zinsen gibt es aktuell allerdings bei Revolut* (4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate), der Bigbank* (4,15 Prozent p. a. für vier Monate) und der Renault Bank* (4,1 Prozent p. a. für vier Monate). Details zu den Anbietern mit den aktuell höchsten Zinssätzen bietet auch ein Vergleich der 4-Prozent-Angebote.
24. September: DKB hebt die Festgeld-Zinsen an

Bei der Direktbank DKB* gelten ab sofort neue Zinssätze für das Festgeld-Angebot. Die Änderungen im Überblick:
| Laufzeit | Zinssatz alt | Zinssatz neu |
|---|---|---|
| 3 Monate | 1,5 % p. a. | 1,6 % p. a. |
| 6 Monate | 2,0 % p. a. | 2,2 % p. a. |
| 1 Jahr | 2,5 % p. a. | 2,7 % p. a. |
| 2 Jahre | 2,75 % p. a. | 3,00 % p. a. |
| 3 Jahre | 2,75 % p. a. | 3,00 % p. a. |
| 4 Jahre | 2,75 % p. a. | 3,00 % p. a. |
| 5 Jahre | 2,75 % p. a. | 3,00 % p. a. |
| 10 Jahre | 3,00 % p. a. | 3,20 % p. a. |
Die Mindestanlagesumme beträgt bei der DKB 2500 Euro. Allerdings müssen Sparerinnen und Sparer zusätzlich ein Girokonto bei der Direktbank eröffnen. Dieses ist ab einem monatlich Geldeingang von 700 Euro und für Personen unter 28 Jahren kostenlos.
Wer das nicht will, findet im Festgeld-Vergleich viele Alternativen, von denen einige auch deutlich höhere Zinssätze bieten. So sind beispielsweise bei Willbe* bis zu 3,9 Prozent Zinsen drin. Für eine Laufzeit von einem Jahr sind die Angebote der Opel Bank* und der Stellantis Bank* besser, die jeweils 3,49 Prozent p. a. bieten. Eine Expertin verrät eine kluge Anlagestrategie für Festgeld.
Für kurze Laufzeiten von unter einem Jahr ist in vielen Fällen ein Angebot aus dem Tagesgeld-Vergleich die bessere Wahl. Aktuell liegen hier Revolut* (4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate), die Bigbank* (4,15 Prozent p. a. für vier Monate) und die Renault Bank* (4,1 Prozent p. a. für vier Monate) vorn.
23. September: PSD Bank Nürnberg erhöht die Festgeld-Zinsen

Bei der PSD-Bank Nürnberg* steigen die Festgeld-Zinsen für zwei Laufzeiten. Bei einer Anlagedauer von einem Jahr erhalten Sparerinnen und Sparer ab sofort 3,21 Prozent, bei zwei Jahren sind es 3,31 Prozent. Die Eröffnung eines Festgeldkontos ist ab einem Betrag von 1000 Euro möglich. Die angebotenen Laufzeiten und Zinssätze im Überblick:
| Laufzeit | Zinssatz |
|---|---|
| 1 Jahr | 3,21 % p. a. |
| 2 Jahre | 3,31 % p. a. |
| 3 Jahre | 3,00 % p. a. |
| 4 Jahre | 3,00 % p. a. |
| 5 Jahre | 3,31 % p. a. |
Auch mit den neuen Konditionen reicht es im Festgeld-Vergleich für die PSD Bank Nürnberg nicht ganz für die Spitze. Bei einer Laufzeit von einem Jahr sind beispielsweise die Angebote der Stellantis Bank* und der Opel Bank* besser, die jeweils 3,49 Prozent Zinsen bieten. Bei längeren Anlagezeiträumen liegt Willbe* mit bis zu 3,82 Prozent Zinsen vorn.
Für die PSD Bank spricht hingegen die deutsche Einlagensicherung, die Beträge bis 100.000 Euro im Insolvenzfall der Bank abdeckt. Warum der Schutzschirm Deutschlands bei Sparerinnen und Sparern besonders beliebt ist, erklärt der Ratgeber „So sicher sind Tagesgeld und Festgeld“.
22. September: Diese Banken heben die Festgeld- und Tagesgeld-Zinsen an

Nach der Leitzinserhöhung durch die EZB am 16. September verbessern viele Banken die Konditionen ihrer Neukunden-Aktionen. Beim Tagesgeld gibt es folgende neue Angebote:
- Opel Bank*: 3,95 Prozent p. a. für drei Monate
- Suresse Direkt Bank*: 3,7 Prozent p. a. für sechs Monate
- TF Bank*: 3,65 Prozent p. a. für vier Monate
Die Opel Bank ist damit beim Zinssatz nah an die Spitze aus dem Tagesgeld-Vergleich herangerückt. Vorne liegen aktuell Revolut* (4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate), die Bigbank* (4,15 Prozent p. a. für vier Monate) und die Renault Bank* (4,1 Prozent p. a. für vier Monate). Die Suresse Direkt Bank bietet hingegen einen etwas geringeren Zinssatz, garantiert diesen dafür aber länger.
Auch bei den Festgeld-Angeboten gab es einige Zinserhöhungen. Folgende Konditionen sind neu:
- Stellantis Bank*: 3,55 Prozent für zwei Jahre; 3,49 Prozent für ein Jahr
- Opel Bank*: 3,55 Prozent für zwei Jahre; 3,49 Prozent für ein Jahr
- Bigbank*: 3,5 Prozent für zwei bis zehn Jahre; 3,4 Prozent für 12 bis 23 Monate
- Scalable Capital*: 3,25 Prozent für zwei Jahre
Die höchsten Zinsen im Festgeld-Vergleich erhalten Anlegerinnen und Anleger mit bis zu 3,82 Prozent aktuell bei Willbe*. Das Geldhaus aus Liechtenstein liegt bei Laufzeiten ab zwei Jahren vorn. Für zwölf Monate sind die Angebote der Stellantis Bank, Opel Bank und Bigbank allerdings besser.
21. September: VW Bank hebt Tagesgeld-Zinsen an

Bei der VW Bank steigen die Tagesgeld-Zinsen von 3,1 auf 3,5 Prozent p. a. Der neue Zinssatz gilt ausschließlich für neue Kundinnen und Kunden und ist über sechs Monate garantiert.
Das Angebot der VW Bank im Überblick:
- Neukunden-Zinssatz: 3,5 Prozent p. a. für sechs Monate
- Basiszinssatz: 1,0 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: keine
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde (Deutschland)
>> Angebot der VW Bank* hier checken
Das Angebot der VW Bank bietet mit sechs Monaten eine vergleichsweise lange Zinsgarantie. In vielen Fällen gelten die Konditionen von Zins-Aktionen nur für drei oder vier Monate.
Das ist auch bei vielen der aktuell besten Tagesgeld-Angebote der Fall. Folgende Banken bieten aktuell die höchsten Zinssätze für neue Kundinnen und Kunden:
- Revolut* (4,25 Prozent p. a. für bis zu vier Monate)
- Bigbank* (4,15 Prozent p. a. für vier Monate)
- Renault Bank* (4,1 Prozent p. a. für vier Monate)
- Chase* (4,0 Prozent p. a. für vier Monate)
- Sparda-Bank (4,0 Prozent p. a. für sechs Monate mit Girokonto)
- Ayvens Bank (4,0 Prozent p. a. für drei Monate)
- Ikano Bank* (3,91 Prozent p. a. für drei Monate)
18. September: Höhere Tagesgeld-Zinsen bei dieser Bank

Die Bigbank* erhöht ihren Tagesgeldzins für Neukunden deutlich von 3,55 auf 4,15 Prozent pro Jahr. Der Aktionszins der estnischen Bank ist für vier Monate garantiert. Anschließend wird das Guthaben variabel verzinst. Der reguläre Zinssatz liegt derzeit bei 2,25 Prozent pro Jahr. Verzinst werden Guthaben bis maximal 250.000 Euro. Die Zinsgutschrift erfolgt einmal jährlich zum Jahresende. Das Guthaben ist über die estnische Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde geschützt.
Die Konditionen auf einen Blick:
- Zinssatz Neukunden: 4,15 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 2,25 Prozent p. a.
- Maximalbetrag für Aktionszinssatz: 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich zum 31. Dezember
- Einlagensicherung: 100.000 Euro pro Kunde (Estland)
>> Angebot der Bigbank* hier prüfen
Mit der Erhöhung auf 4,15 Prozent schiebt sich die Bigbank im Tagesgeld-Vergleich weit nach vorn. Der Aktionszins liegt nun beispielsweise über den Angeboten der Renault Bank* mit 4,10 Prozent und Chase* mit 4,00 Prozent. Lediglich Revolut* bietet mit 4,25 Prozent derzeit noch einen höheren Zinssatz.
Positiv fällt zudem der Anschlusszins der Bigbank auf: Nach Ablauf der viermonatigen Zinsgarantie gelten nach aktuellem Stand 2,25 Prozent pro Jahr. Dieser Zinssatz ist allerdings variabel und kann sich bis dahin ändern. Welche Banken vier Prozent oder mehr bieten, lesen Sie hier.
17. September: Postbank bietet 3,2 Prozent Tagesgeldzinsen – auch für Bestandskunden

Die Postbank* bietet sechs Monate lang 3,2 Prozent Zinsen p. a. auf Tagesgeld. Die Aktion gilt nicht nur für Neukunden, sondern auch für Bestandskunden. Voraussetzung ist jedoch eine Einzahlung von mindestens 2500 Euro neuem Geld. Die Kontoeröffnung muss bis zum 19. Oktober erfolgen, die Einzahlung bis zum 26. Oktober 2026. Wie die Aktion funktioniert und welche Banken höhere Tagesgeldzinsen bieten, zeigt unser ausführlicher Vergleich.
Das Tagesgeld-Angebot der Postbank im Überblick:
- Aktionszinssatz: 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent p. a.
- Mindest-/ Maximalbetrag: 2500 Euro / 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Deutschland
- Besonderheiten: Einzahlung von mindestens 2500 Euro bis 26. Oktober 2026 erforderlich, Geld darf nicht von Konten oder Depots der Deutschen Bank oder Postbank stammen. Aktionszins gilt ab dem 1. November 2026.
>> Aktion der Postbank* hier checken
15. September: BBVA erhöht Zinsen ab sofort

Die BBVA* erhöht ihren Zins für Neukunden und bietet statt 3,50 Prozent Zinsen nun 3,75 Prozent pro Jahr auf Guthaben bis 200.000 Euro. Der Aktionszins ist für sechs Monate ab der erstmaligen Eröffnung eines BBVA-Girokontos garantiert. Das Konto ist dauerhaft kostenlos, ebenso die dazugehörige Debitkarte. Anschließend wird das Guthaben variabel verzinst. Der Anschlusszins liegt aktuell bei 2,25 Prozent pro Jahr. Die Konditionen auf einen Blick:
- Aktionszins: 3,75 Prozent p. a. für sechs Monate
- Maximalbetrag für den Aktionszins: 200.000 Euro
- Zinssatz für Guthaben über 200.000 bis 500.000 Euro: 2,50 Prozent p. a.
- Anschlusszins: aktuell 2,25 Prozent p. a.
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro pro Kunde und Bank über die spanische Einlagensicherung
>> Aktion der BBVA* hier checken
Nach Ablauf der sechsmonatigen Aktionsphase fällt der Zins auf aktuell 2,25 Prozent pro Jahr. Die BBVA bietet allerdings die Möglichkeit, den Anschlusszins auf derzeit 2,75 Prozent zu erhöhen. Dafür muss entweder monatlich Gehalt oder Rente auf dem BBVA-Girokonto eingehen oder es müssen monatlich Zahlungen von insgesamt mehr als 1500 Euro mit der BBVA Debit- oder Kreditkarte getätigt werden. Die Zinssätze werden von der Bank vierteljährlich überprüft und können sich verändern.
Zusätzlich zur Verzinsung bietet die BBVA Neukundinnen und Neukunden ein Cashback-Programm. In den ersten sechs Monaten gibt es 3,75 Prozent Cashback auf Online- und Offline-Einkäufe mit der BBVA-Debitkarte. Berücksichtigt werden Einkäufe bis zu einem monatlichen Einkaufswert von 400 Euro. Es sind maximal 15 Euro Cashback pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 90 Euro in sechs Monaten möglich. Voraussetzung ist unter anderem, dass innerhalb von 90 Tagen nach der Kontoeröffnung erstmals mit der BBVA-Debitkarte bezahlt wird.
Allerdings gibt es Banken, die derzeit höhere Zinsen zahlen: An der Spitze liegt Revolut mit 4,25 Prozent pro Jahr. Dahinter folgen unter anderem die Renault Bank* mit 4,1 Prozent sowie Anbieter, die vier Prozent Zinsen bieten. Die BBVA liegt damit knapp unter den aktuellen Spitzenangeboten. Entscheidend ist allerdings nicht nur der Aktionszins, sondern auch die Verzinsung nach Ende der Zinsgarantie.
Zu beachten ist außerdem: Formal handelt es sich bei dem BBVA-Angebot nicht um ein klassisches Tagesgeldkonto, sondern um ein verzinstes Girokonto. Die Funktion ist für Sparerinnen und Sparer allerdings vergleichbar. Das Konto kommt mit deutscher IBAN und kostenloser Debitkarte. Das Guthaben ist über die spanische gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt.
11. September: Sparkassen-Tochter erhöht Zinsen auf Festgeld – was jetzt gilt

Die 1822direkt*, eine Tochter der Frankfurter Sparkasse, erhöht ihre Festgeldzinsen. Für Neukunden steigt der Zinssatz für ein Jahr von 2,5 auf 2,6 Prozent und bei zwei Jahren sogar von 2,75 auf 3 Prozent. Der Anlagebetrag liegt zwischen 5000 Euro und einer Million Euro. Außerdem greift die deutsche Einlagensicherung.
Im Vergleich zeigt sich aber: Wer auf der Suche nach dem bestmöglichen Zinssatz ist, findet noch bessere Angebote. Bei einer Laufzeit von einem Jahr liegt aktuell HoistSpar* mit 3,2 Prozent vorne. Das sind immerhin 0,6 Prozentpunkte mehr als bei der 1822direkt. Auch bei zwei Jahren gibt es noch einen etwas höheren Zinssatz: Die J&T Direktbank* bietet hier 3,35 Prozent.
Und auch bei kürzeren Laufzeiten gibt es interessante Alternativen. Die Bank of Scotland* zahlt derzeit für drei, sechs und neun Monate jeweils 3 Prozent Zinsen p. a. Aber gerade bei kurzen Laufzeiten kann sich ein Vergleich mit Tagesgeldangeboten lohnen. Hier sind bis zu 4,25 Prozent Zinsen drin. Welche Banken aktuell vier Prozent Zinsen bieten, lesen Sie hier.
Somit ist das neue Angebot der 1822direkt zwar besser als zuvor, es gehört bei den Zinsen aber nicht zur absoluten Spitze des Marktes.
9. September: 4,25 Prozent Zinsen schon vor EZB-Zinsentscheid

Am Tagesgeldmarkt verschärft sich der Wettbewerb. Während der Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB) derzeit bei 2,25 Prozent liegt, erhalten Neukunden in der Spitze bis zu 4,25 Prozent pro Jahr. Vor der nächsten EZB-Entscheidung beträgt der Abstand damit zwei Prozentpunkte „und ist damit so hoch wie noch nie“, heißt es in einer Auswertung von Barkow Consulting.
Nach Daten der Unternehmensberatung bieten inzwischen sechs Institute Tagesgeld-Zinsen von mindestens vier Prozent. Ende Mai war Chase* noch der einzige Anbieter mit einer Vier vor dem Komma. Mittlerweile ist die Bank auf den vierten Platz zurückgefallen. Insgesamt liegen aktuell 77 Aktionsangebote über dem EZB-Einlagenzins.
An der Spitze steht derzeit Revolut mit 4,25 Prozent. Dahinter folgen unter anderem die Renault Bank* mit 4,1 Prozent sowie mehrere Anbieter mit vier Prozent. Darunter die Ayvens Bank und die Sparda-Bank. Auch bei der Ikano Bank*, der Hausbank von Ikea, gibt es knapp vier Prozent. Die Spitzenzinsen bekommen aber in der Regel nur Neukunden und auch nur für wenige Monate. Teilweise sind zudem weitere Bedingungen zu erfüllen. Entscheidend ist deshalb auch, wie hoch der reguläre Zins nach Ende der Aktion ausfällt.
Aus Bankensicht sei der aktuelle Preiskampf kurzfristig kaum ökonomisch zu rechtfertigen, heißt es von Barkow Consulting. Daran dürften auch zwei oder drei weitere Zinsschritte der EZB wenig ändern. Gleichzeitig deutet derzeit wenig darauf hin, dass sich der Wettbewerb abschwächt. Im Gegenteil: Der Zinswettbewerb gewinnt aktuell sogar noch einmal an Dynamik.
Was ist das Tagesgeld? Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage, bei der Anleger ihr Kapital jederzeit verfügbar haben. Das Geld wird auf einem Tagesgeldkonto geparkt und mit variablen Zinsen vergütet. Die Verzinsung ist oft höher als bei einem Girokonto, aber niedriger als bei Festgeld. Tagesgeld eignet sich besonders für die kurzfristige Geldanlage und als Notfallrücklage.
Was ist das Festgeld? Beim Festgeld legen Sparer ihr Geld für eine festgelegte Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Die Laufzeit kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren betragen. Während dieser Zeit kann das Kapital nicht verfügbar gemacht werden. Festgeld bietet meist höhere Zinsen als Tagesgeld, ist aber weniger flexibel.
Was ist ein Depot? Ein Depot ist ein Konto, das Anleger für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie Aktien, ETFs oder Fonds benötigen. Es wird bei einer Bank oder einem Online-Broker geführt. Depots unterscheiden sich in ihren Gebühren, Handelsmöglichkeiten und Zusatzleistungen.
Was ist ein ETF? Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index wie den DAX oder den MSCI World abbildet. ETFs sind kostengünstig, transparent und bieten eine breite Diversifikation, da sie viele verschiedene Wertpapiere enthalten. Sie eignen sich besonders für langfristiges Anlegen und sind bei passiven Investoren beliebt.
Was sind Aktien? Aktien sind Anteile an Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden. Durch den Kauf von Aktien werden Anleger Miteigentümer des Unternehmens und profitieren von Kurssteigerungen sowie Dividenden. Aktien bieten langfristig hohe Renditechancen, sind aber auch mit Risiken verbunden, da die Kurse schwanken können.
Wie funktionieren Sparpläne? Ein Sparplan ermöglicht es, regelmäßig Geld in Aktien, ETFs oder Fonds zu investieren. Anleger zahlen beispielsweise monatlich einen festen Betrag ein. Durch den Durchschnittskosteneffekt profitieren sie von Schwankungen, da sie bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile kaufen.
Was bedeutet MSCI World? Der MSCI World ist ein weltweit verbreiteter Aktienindex, der die Entwicklung von rund 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern abbildet. Er gilt als Basis für viele ETFs und steht für eine breite Diversifikation. Wer in einen MSCI-World-ETF investiert, beteiligt sich indirekt an vielen internationalen Unternehmen.
Was für Anlageformen gibt es? Neben Tagesgeld, Festgeld, Aktien und ETFs gibt es weitere Anlageformen wie Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, P2P-Kredite oder Kryptowährung. Jede Anlageklasse hat spezifische Chancen und Risiken. Eine gute Diversifikation kann helfen, das Risiko zu minimieren und langfristig stabile Renditen zu erzielen.
Inwieweit ist der Einlagenzins der EZB relevant? Die Europäische Zentralbank (EZB) legt den Einlagenzins fest, zu dem Banken Geld bei ihr parken können. Dieser Zins beeinflusst die Sparzinsen für Verbraucher: Ist der Einlagenzins hoch, steigen oft auch die Tages- und Festgeldzinsen. Niedrige Einlagenzinsen führen hingegen oft zu geringen Sparzinsen.
Was ist die beste Anlagestrategie? Die beste Anlagestrategie hängt von individuellen Zielen, der Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab. Ein bewährter Ansatz ist die breite Diversifikation, beispielsweise durch ETFs. Langfristiges Investieren und regelmäßiges Sparen reduzieren Risiken. Ein Mix aus sicheren (Tages- und Festgeld) und renditestarken (Aktien, ETFs) Anlagen kann ein ausgewogenes Portfolio schaffen.
*Der Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Die verlinkten Angebote stammen nicht vom Verlag. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen einkaufen, erhalten wir vom entsprechenden Anbieter eine Provision. Die Auswahl der Produkte wird davon nicht beeinflusst, die Redaktion arbeitet zu 100 Prozent unabhängig. Für Sie als Nutzerinnen und Nutzer verändert sich der Preis nicht, es entstehen Ihnen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, Ihnen hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenfrei anbieten zu können.


