Er hört zu, hilft, macht es allen recht – und ist eines Tages enttäuscht, weil niemand merkt, was er selbst benötigt. Im Netz hat dieses Muster längst einen Namen: „Nice-Guy-Syndrom“. Zwischen „Alpha“, „Beta“ und anderen Etiketten der digitalen Männersphäre klingt das einfach nach einem weiteren Stempel.

Aber: Der Begriff bündelt Verhaltensweisen, die Beziehungen belasten können. Die Diplom-Psychologin und Therapeutin Ulrike Bossmann und der Psychologe und Männerberater Björn Süfke erklären, wer unter dem Nice-Guy-Syndrom leidet, woher das kommt, warum das „Immer-nett-Sein“ auf Dauer zum Problem wird und wie man(n) es ablegt.

Was ist das Nice-Guy-Syndrom? Und wann wird „Immer-nett-Sein“ zum Problem?