Wenn sie früher wie so oft Spielplätze, Museen, Feste oder andere Ausflugsziele rund um Siegen getestet hat, waren Sara Schneiders Kinder immer mit im Bild. Auf ihrem Account „siegenmitkids“ gibt sie Familientipps für Ausflugsziele und Aktivitäten. Dafür postete sie ihre heute zehnjährigen Zwillinge beim Mittelalterfest, beim Stockbrotmachen und auf dem Spielplatz – bis sich etwas veränderte. „Seit KI natürlich, seit man Videos und Bilder und Deepfakes damit erstellen kann, mache ich mir Gedanken“, erklärt die Siegenerin.

Mittlerweile sind ihre Kinder nur noch von hinten oder mit verdecktem Gesicht auf dem Account zu sehen. Einiges testet ihre Mama auch einfach selbst, aus Angst vor den Folgen davon, die Gesichter der beiden Jungen weiter im Internet zu zeigen. Wie Familien-Influencing ohne Kindergesichter funktioniert, was sie bei ihren Posts beachtet und welche Tipps Experten für Sicherheit im Netz geben.

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