Wenn Nora Elsen sechs Jahre zurückblickt, erinnert sie sich an eine Zeit, in der selbst das Aufstehen am Morgen zu viel war. Die heute 20-Jährige kommt aus einem kleinen Ort in der Nähe von Köln. Damals lag sie den ganzen Tag im Bett, ging kaum noch vor die Tür und hatte mit Depressionen zu kämpfen. Vieles, was für andere selbstverständlich war, kostete sie damals Kraft.
Als es Nora Elsen besonders schlecht ging, fragten ihre Eltern sie, ob sie sich vorstellen könne, ein Haustier zu bekommen. „Sie hatten die Hoffnung, dass mir das helfen würde“, erinnert sich die 20‑Jährige. Einen Hund hatte sie sich schon immer gewünscht. Kurz darauf zog Welpe Flora bei der Familie ein. Heute sagt die junge Frau über ihre Hündin: „Sie hat mir das Leben gerettet.“





