Als ich Lilly (Name von der Redaktion geändert) kennenlerne, bin ich beeindruckt von ihrer Offenheit und Lebenslust. Sie redet viel, lacht laut, macht ständig Witze. Mindestens viermal pro Woche geht sie ins Fitnessstudio. In ihrer Instagram-Story tauchen ständig neue Cafés auf, Abendessen mit Freunden, Spiegelselfies aus Umkleiden und diese kleinen Alltagsbeweise, die sagen: Ich bin unterwegs.
Sie gesteht mir, dass sie früher einmal ganz anders gewesen ist. Allerdings nicht in einer fernen Lebensphase, sondern in ihrer letzten Beziehung. Damals blieb sie fast nur zu Hause, nahm stark zu, verlor Freundschaften und fühlte sich, wie sie selbst sagt, nicht mehr wohl in ihrer eigenen Haut. Ich kann es kaum glauben. Diese Lilly? Die Frau, die heute wirkt, als könne sie jede tote Whatsapp-Gruppe wieder beleben? Als sie mir erzählt, wie es dazu kommen konnte, erfahre ich von einer Geschichte, die deutlich zeigt, wie subtil viele toxische Beziehungen beginnen und welche dramatischen Folgen diese Dynamik haben kann.
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