- Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, betrifft vor allem Menschen über 65
- Doch die Krankheit macht auch vor jungen Menschen nicht Halt
- Kira Katzewski ist erst 26 und leidet an Osteoporose
Es ist eine Diagnose, die wohl niemand in jungen Jahren erwartet – schon gar nicht mit 26. Denn Osteoporose gilt als Erkrankung des Alters: Die meisten Betroffenen sind über 65 Jahre alt, rund 80 Prozent davon sind Frauen. Kira Katzewski ist eine von ihnen. Jedoch ist sie erst 26 Jahre alt. Erst vor wenigen Wochen, im März, hat sie die Diagnose schwere Osteoporose erhalten. „Mir wurde gesagt, dass ich den Knochenabbau einer 100-Jährigen habe“, erzählt die junge Frau aus Hamburg.
Wer an Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, erkrankt, verliert langsam an Knochenmasse. Im Frühstadium macht sich die Krankheit noch nicht bemerkbar. Bei fortgeschrittenen Verläufen können die Knochen mit der Zeit jedoch so porös werden, dass sie schon unter alltäglichen Bewegungen brechen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mit Mitte 20 daran erkranke, obwohl mir natürlich bewusst gewesen ist, dass bei mir ein gewisses Risiko besteht“, erzählt sie.






