„Mir geht das zu schnell“, „Ich möchte nur etwas Lockeres“ oder „Ich kann dir nicht geben, was du brauchst“: Um die Angst vor Bindung auszudrücken, kann man sich vieler Floskeln bedienen. Bevor eine Beziehung zu eng oder verpflichtend wird, ziehen sich viele Menschen plötzlich zurück – oder ziehen gar einen Schlussstrich. „Im Kern bedeutet Bindungsangst, dass Menschen eine wiederkehrende emotionale Distanz zu den Personen halten, die sie daten“, weiß Diplom-Psychologe Christian Hemschemeier.
Vor allem im Online-Dating-Kontext müsse man davon ausgehen, dass bis zu 80 Prozent der Nutzer betroffen sind, betont der Experte. Doch was steckt hinter dem Bedürfnis, den romantischen Partner auf Abstand zu halten? Wer ist davon betroffen? Kann eine solche Bindungsangst überwunden werden? Und wenn ja: Wie soll das gehen?





