- Ärzte und Familie nahmen Susanns Migräne jahrelang nicht ernst
- Schließlich entschied sie sich für Botox-Injektionen gegen die Schmerzen
- Wie sie die Eingriffe erlebt und was Mediziner zu Nebenwirkungen sagen
Wer Migräne als gelegentlichen Kopfschmerz abtut, hatte noch nie eine Attacke. Sie kommt teils ohne Vorwarnung und kann den Alltag der Betroffenen für Tage lahmlegen. Weil Migräne immer wiederkehrt, kann sich die Krankheit enorm auf Beruf, Beziehung, Freundschaften und die psychische Gesundheit auswirken. Bis zur Pubertät leiden Jungen und Mädchen noch gleichermaßen an der neurologischen Erkrankung, schreibt die Deutsche Hirnstiftung, danach sind Frauen (rund 15 Prozent) mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer (6 Prozent). Frauen wie Susann Beule.
Über mehr als zehn Jahre hatte die heute 30-Jährige vergeblich versucht, ihre Migräneattacken zu bekämpfen. Bis sie vergangenes Jahr über einen Arzt und Betroffene bei Social Media hört, dass gegen das „Gewitter im Kopf“ ein Mittel helfen kann, das sonst Fältchen im Gesicht glättet: das Nervengift Botulinumtoxin – kurz Botox. Warum Susann die Spritze als letzte Hoffnung sah, was die Behandlung kostet, wie Botox gegen ihre Migräne geholfen hat und was eine Migräne-Expertin sagt, lesen Sie hier.






