- Viele Menschen funktionieren nach außen – und kämpfen innerlich mit Verletzungen, die nie heilen durften
- Warum Verdrängung zwar schützt, aber irgendwann zur Belastung werden kann
- Eine Psychologin verrät, welche vier Schritte Betroffenen helfen können
Traumatisierte Menschen überleben oft, indem sie verdrängen – nicht vollständig, aber so weit, dass der Schmerz im Alltag nicht dauernd mit am Tisch sitzt. Was nach Stabilität aussieht, ist oft vor allem ein Schutz vor dem, was im Inneren nicht gefühlt werden darf. Die Berliner Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Lisa Zimmermann erklärt, traumatisierte Menschen lebten häufig mit einem „falschen Gesicht“.
Doch aus diesem Zustand führe ein Weg heraus. Er sei schmerzhaft, aber möglich, so die Therapeutin. Und er beginnt laut Zimmermann dort, wo das Verdrängte nicht länger im Hintergrund stumm mitgetragen wird, sondern langsam sichtbar werden darf. Sie rät zu vier Schritten, die nacheinander angegangen werden sollten.
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