Eine traumatische Erfahrung kann das Leben der Betroffenen grundlegend verändern und sie lange verfolgen, sich gar in einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) niederschlagen. Ihre Symptome dominieren in schweren Fällen den Alltag der Betroffenen noch Jahre später. In Deutschland entwickeln Studien zufolge etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens eine PTBS.

Ein Experte auf dem Gebiet ist Frank Enning, leitender Oberarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) Mannheim. Dort gibt es eine Spezialambulanz für Trauma und Borderline. Wie Patienten geholfen wird, warum Medikamente nicht das Mittel Nummer eins sind und wo Forschung noch zu wenig weiß, erklärt er hier.

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