Die psychische Verfassung in Deutschland gibt Anlass zur Sorge. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) zeigte 2024 jeder vierte Erwachsene Symptome von Depressionen oder Angststörungen – junge Frauen sind besonders betroffen (47 Prozent). Aber auch bei Kindern und Jugendlichen zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung: Studien des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) zufolge machen sich viele Heranwachsende Sorgen, wobei soziale Medien nach Einschätzung einiger Forscher einen nicht unerheblichen Einfluss darauf haben.

Auch Dr. Matthias Riedl äußert Bedenken. „Die psychische Gesundheit ist für unsere Leistungsfähigkeit, für den Frieden in der Gesellschaft, für das Glück wichtig.“ Sicherlich hätten Corona, der Ukraine-Krieg, die Klimakrise und die sozialen Medien eine Rolle gespielt. „Aber wir werden keine monokausale Ursache finden“, so Riedl. Frühere Generationen hätten Ängste gehabt – vor dem Waldsterben, den Auswirkungen von Tschernobyl, dem Kalten Krieg, Aids und Arbeitslosigkeit, sagt der Ernährungsexperte. Welche Auswirkungen diverse Mängel außerdem auf die psychische Gesundheit haben, erklärt der Ernährungsmediziner hier.

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