- Rund 100.000 Frauen in Deutschland entscheiden sich jährlich für eine Abtreibung
- Auch Luise hatte einen Schwangerschaftsabbruch
- Um anderen Frauen beizustehen, ließ sie sich zur Abtreibungs-Doula ausbilden
Vor rund fünf Jahren hält Luise Morgeneyer einen positiven Schwangerschaftstest in ihren Händen. Doch freuen kann sie sich über die zwei Streifen im Test nicht, ganz im Gegenteil. „Ich war mir sehr sicher, dass ich nicht schwanger sein möchte“, stellt die 31-Jährige klar. Die junge Frau entscheidet sich für eine Abtreibung – ein Schritt, den sie seitdem nach eigenen Worten kein einziges Mal bereut hat. Hier könnte die Geschichte auch enden, hätte Luise nicht Dinge bei der Abtreibung erlebt, die sie noch Jahre später beschäftigen würden.
„Das Schlimmste an meinem Schwangerschaftsabbruch war nicht die Abtreibung an sich, sondern das Drumherum“, berichtet die Buchautorin und Influencerin. Um anderen Frauen beizustehen, ließ sich Luise zur Abtreibungs-Doula ausbilden – also zu einer nicht-medizinischen Helferin, die normalerweise werdende Mütter begleitet. Wie sie selbst ihren Schwangerschaftsabbruch erlebte und wie sie Frauen auf ihrem Weg nun unterstützt, berichte die junge Frau hier.






