Bilde ich mir das wirklich alles nur ein? Mit dieser Frage beginnt oft die Verschiebung der eigenen Realität. Ein abfälliger Kommentar, der Vorwurf, zu empfindlich zu sein, der Zweifel an der eigenen Erinnerung: Plötzlich steht nicht mehr das Verhalten des anderen zur Diskussion, sondern das eigene Empfinden. Dieses Muster trägt in der Psychologie einen Namen: Gaslighting.

Der Hamburger Paartherapeut Andreas Kirsche beschreibt Gaslighting als „Kommunikationsstil, der darauf abzielt, die innere Sicherheit eines Menschen zu destabilisieren“. Doch ab wann wird aus einer Meinungsverschiedenheit echte Manipulation und woran lässt sich diese in einer Beziehung erkennen? Kirsche nennt vier entlarvende Beispiele für das Muster.

Was bedeutet Gaslighting? Definition kommt aus Hollywood