• Symptome wie Zittern machen Parkinson-Erkrankten zu schaffen
  • Ärzte hoffen durch 3 neue Therapien auf bessere Behandlung
  • Ein Top-Neurologe erklärt, wie sich Parkinson künftig eindämmen lässt

Es gibt so viele Betroffene wie etwa Einwohner in Bochum, Bielefeld oder Münster: 300.000 bis 400.000 Menschen leben in Deutschland mit der Parkinson-Krankheit. Wer an Parkinson-Erkrankte im Kreise der Familie, Freunde oder Kollegen denkt, der hat schnell ein Bild vor Augen. Im Verlauf der Erkrankung kommt es bei Betroffenen zunehmend zu den typischen, motorischen Symptomen wie dem Zittern, aber auch Muskelstarre, Steifheit und einer verlangsamten Bewegung.

Typische Symptome sind auch eine bewegungsarme Mimik sowie ein kleinschrittiger Gang. Darüber hinaus leiden die Betroffenen auch häufig unter Blasenstörungen, Verdauungsproblemen, Schlafstörungen, kognitiven Beeinträchtigungen und Depressionen. Heilbar ist die Krankheit bislang nicht. Doch die Forschung entdeckt immer neue Möglichkeiten, den Alltag von Parkinson-Erkrankten zu verbessern.

In der Serie „Die Hirn-Docs“ der FUNKE Tageszeitungen klären fünf Experten der Deutschen Hirnstiftung über die neuesten Erkenntnisse in der Neurologie auf. Hier erklärt Prof. Dr. Lars Timmermann, Parkinson-Experte der Deutschen Hirnstiftung aus Marburg, wie Parkinson entsteht und welche drei neuen Möglichkeiten der Behandlung Ärzte inzwischen bei Patientinnen und Patienten einsetzen können.