ADHS ist eine der häufigsten Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen weltweit. Mehr als ein Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland wird mit Methylphenidatpräparaten (z. B. Ritalin, Medikinet) gegen die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) behandelt.

Allerdings sorgen sich viele Eltern wegen der viel diskutierten Spätfolgen: Wachstumsstörungen, aber auch Schäden an Herz und Veränderungen im Gehirn. Dr. Alexander Häge, Leiter der Arbeitsgruppe ADHS im Kindes- und Jugendalter am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, ordnet die Gefahren ein und spricht darüber, was Eltern wirklich ernst nehmen müssen.

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Etwa sieben Prozent der Kinder leiden unter ADHS, was bedeutet, dass sie ein erhöhtes Risiko haben, in der Schule nicht mitzukommen und Schwierigkeiten im sozialen Bereich haben. Dank der ADHS-Medikamente ist der Alltag häufig deutlich entspannter. Doch besteht auch immer die Angst vor Spätfolgen durch Ritalin & Co. Zum Beispiel, was das Wachstum betrifft.