Klingt nach Traumurlaub und Erholung: Sonne, 35 Grad, ein bisschen Strand, Meer, ein bisschen Sightseeing oder Wandern. Doch was viele unterschätzen, ist die körperliche Belastung durch extreme Hitze – besonders in den klassischen südlichen Urlaubsregionen. „Wir sind evolutionär nur für ein sehr enges Temperaturspektrum angepasst“, erklärt Prof. Dr. Hanns-Christian Gunga, einer der führenden deutschen Hitzeforscher, im Gespräch mit dieser Redaktion. Alles, was darüber hinausgeht, bedeute „für den Körper massiven Stress“ – mit teils lebensgefährlichen Folgen.

Besonders gefährlich werde es, so Gunga, wenn hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit zusammenkämen – eine Kombination, die man in vielen Urlaubsländern finde, etwa in Teilen Asiens, Afrikas oder Südosteuropas. „Es gibt keine größere Belastung für unseren Organismus als Wärme, Feuchtigkeit und körperliche Aktivität gleichzeitig.“ Ab welcher Temperatur es für den Körper schon gefährlich werden kann und welche Fehler Urlauber bei Hitzewellen vermeiden sollten, erklärt der Hitzeforscher hier.

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