Lebensnotwendig oder schädlich? Geht es um den Mineralstoff Phosphat, der in vielen Lebensmitteln vorkommt, fällt die Antwort auf diese Frage häufig uneindeutig aus. In Maßen elementar für gesunde Knochen und stabile Zähne können zu hohe Mengen langfristig zu schweren körperlichen Schäden führen. Problematisch: Viele Fertigprodukte enthalten Phosphate, da die Lebensmittelindustrie gerne auf deren vielseitigen Nutzen setzt. Was müssen Verbraucherinnen und Verbraucher also beachten?

„Eine komplett phosphatfreie Ernährung ist nicht möglich“, stellt Dr. Britta Schautz, Ökotrophologin und Verbraucherschützerin der Verbraucherzentrale Berlin, klar. Vor allem in eiweißhaltigen Nahrungsmitteln, aber auch in Nüssen und einigen Früchten ist der Mineralstoff zu finden – und somit in natürlichen Lebensmitteln, die zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehören. Dennoch gibt es einiges zu beachten.

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Natürliches Phosphat ist in der Regel unproblematisch, anders als zugesetzte Phosphate in Fertigprodukten. Die Ernährungswissenschaftlerin betont: „Die Dosis macht das Gift.“ Verbraucher sollten deswegen einen wichtigen Grenzwert kennen.