Die Zahl der Demenzerkrankungen steigt weltweit – und mit ihr das Interesse an Möglichkeiten zur Vorbeugung. Neben genetischen Faktoren und Lebensstil spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Eine aktuelle Studie aus den USA legt nun nahe: Der regelmäßige Verzehr von Eiern könnte das Risiko für Alzheimer deutlich senken.

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Veröffentlicht wurde die Studie im Fachjournal „The Journal of Nutrition“. Über 1000 ältere Menschen – im Schnitt rund 81 Jahre alt – wurden über fast sieben Jahre hinweg medizinisch begleitet. Das Ergebnis: Personen, die mindestens ein Ei pro Woche aßen, erkrankten seltener an Alzheimer-Demenz. Besonders deutlich war der Effekt bei zwei oder mehr Eiern pro Woche: Das Risiko sank um fast die Hälfte.
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Die Forschenden führen diesen Zusammenhang vor allem auf bestimmte Nährstoffe im Eigelb zurück. Dazu gehören Omega-3-Fettsäuren, das Antioxidans Lutein – und vor allem Cholin, eine vitaminähnliche Substanz. Cholin spielt eine Schlüsselrolle für das Nervensystem und ist am Aufbau von Neurotransmittern beteiligt. In der Studie zeigte sich: Rund 39 Prozent des positiven Effekts auf das Demenzrisiko lassen sich allein durch die Wirkung von Cholin erklären.
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Demenz: Eier schützen vor Alzheimer-Erkrankung
Zwar enthalten auch Fisch, Fleisch, Brokkoli oder Nüsse Cholin – doch Eier liefern mit bis zu 150 Milligramm pro Stück besonders hohe Mengen. Das entspricht etwa einem Viertel des empfohlenen Tagesbedarfs eines Erwachsenen.
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Trotz der potenziell schützenden Wirkung raten Mediziner zur Zurückhaltung. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lautet: nur noch ein Ei pro Woche.
Dabei geht es der DGE jedoch nicht in erster Linie um die Gesundheit – sondern um den Klimaschutz. Denn die Eierproduktion verursacht CO₂-Emissionen. Gesundheitsexperten halten die Begrenzung für übertrieben: Für gesunde Menschen sei das Nahrungscholesterin weitgehend unbedenklich, da der Körper den Cholesterinspiegel selbst reguliert.











