Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend. Diverse Vitaminpillen, Proteinpulver, Zink, all das findet sich inzwischen in den Regalen von Drogerien. Auch GABA – kurz für Gamma-Aminobuttersäure – kann inzwischen in Tabletten- oder Stäbchenform erworben und eingenommen werden. Sie soll bei neurologischen Beschwerden, vom Schlafmangel bis zur Depression, helfen.

Der Hintergrund: GABA ist der wesentliche Botenstoff im Gehirn. „Er bremst die Gehirnaktivität im Gleichgewicht aus Erregung und Dämpfung“, erklärt Frank Erbguth, Präsident der Deutschen Hirnstiftung. Und tatsächlich wurde laut Erbguth, der rund 40 Jahre als Neurologe tätig war, bei Angstzuständen, Depressionen und Schlafstörungen ein GABA-Mangel festgestellt. „Es ist aber nicht geklärt, ob dieser Mangel ursächlich für diese Probleme ist oder ob die Probleme den Mangel verursachen.“

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