- Lange Zeit litt unsere Autorin unter Allergie und Heuschnupfen
- Sie entschied sich im Alter von fast 40 Jahren für eine Hyposensibilisierung
- Wie die Therapie ablief und ob sie empfehlenswert ist, lesen sie hier
Die Frühlingssonne lacht, ein Duft von blühenden Bäumen und frisch gemähtem Gras liegt in der Luft. Für die meisten Menschen klingt das nach purer Lebensfreude – für mich lange Zeit eher nach blankem Horror. Denn ich bin eine von Millionen Allergikerinnen und Allergikern, die von Heuschnupfen geplagt werden, ausgelöst durch diverse Gräser- und Baumpollen.
Insbesondere im Frühling und Frühsommer herrschte bei mir früher Ausnahmezustand. Während andere draußen die Sonne genossen, saß ich drinnen mit verquollenen Augen, kratzigem Hals und einem Medikamentencocktail, der mich müde und fahrig machte. Ich bin 41 Jahre alt, und schon seit meiner Kindheit Allergikerin. Die Natur war für mich daher lange kein Ort der Erholung, sondern glich eher einer Gefahrenzone. Vor zwei Jahren dann stand meine Entscheidung fest: Ich lasse mich im Alter von fast 40 Jahren hyposensibilisieren. Und zwar mit Spritzen.





