War er vor zehn Jahren noch ein Nischenprodukt, ist Matcha heute ein Trendgetränk unter Influencern, Promis und Fitnessbegeisterten. Mit seiner leuchtend grünen Farbe, seinem unverwechselbaren Geschmack und zahlreichen prominenten Fans, wie der Sängerin Shirin David oder den Influencerinnen Kylie Jenner und Bella Hadid, hat das Grüntee-Pulver einen regelrechten Hype ausgelöst.
Doch bei Matcha geht es nicht nur um den Genuss. Das Pulver soll auch beim Abnehmen helfen, den Cholesterinspiegel senken und sogar Krebs und Alzheimer vorbeugen. Doch ist das Getränk wirklich so gesund? Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl erklärt, warum er persönlich keinen Strawberry Matcha Latte trinken würde und warum der Matcha-Genuss für manche Menschen sogar gefährlich werden kann.
Was ist Matcha?
Auch wenn die Wurzeln von Matcha-Tee ursprünglich in China liegen, handelt es sich bei dem Wort „Matcha“ um einen japanischen Begriff (übersetzt: „gemahlener Tee“). Nach der Ernte werden die Blätter des grünen Tees in einem speziellen Verfahren gedämpft, getrocknet und zu einem feinen, grünen Pulver vermahlen. Dieses wird mit ca. 60-80 Grad heißem Wasser aufgegossen und mit einem speziellen Bambus-Besen schaumig gerührt.



