• Zu einer gesunden Ernährung sollten laut Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl unbedingt Hülsenfrüchte gehören
  • Richtig zubereitet, können Linsen, Bohnen und Erbsen bei regelmäßigem Verzehr sogar das Risiko für Krankheiten senken
  • Welche Sorten besonders gesund sind und was bei der Zubereitung zu beachten ist, verrät Dr. Riedl hier

Egal ob Linsen, Bohnen oder Erbsen – bislang sind die Deutschen eher Hülsenfrüchte-Muffel: Nach Schätzungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei etwa zwei Kilogramm pro Jahr. „Da ist noch sehr viel Luft nach oben“, sagt Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl. „Pro Tag oder zumindest mehrmals pro Woche sollte eine Portion Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan stehen. Also zum Beispiel 150 Gramm gekochte Bohnen, Linsen oder Kichererbsen.“

Das entspricht auch den Empfehlungen der Planetary Health Diet, ein Speiseplan, der die Gesundheit des Menschen und des Planeten gleichermaßen schützt. Er beinhaltet einen Verbrauch von 27 Kilo Hülsenfrüchten pro Jahr pro Kopf. Das entspricht vier Portionen à 150 Gramm pro Woche.

Hülsenfrüchte: Kleine Wundermittel für die Gesundheit