Noch bis ins Jahr 2023 hinein haben sich Wärmepumpen zunehmender Beliebtheit erfreut. Die Absatzzahlen sind seit 2017 jedes Jahr gestiegen – teilweise um bis zu 50 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden über 350.000 Wärmepumpenheizungen verkauft. Das lag auch an explodierenden Brennstoffpreisen, für die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine gesorgt hat.

Inzwischen haben sich die Gaspreise wieder stabilisiert und das Interesse an Wärmepumpen ist merklich abgeflacht. Im ersten Halbjahr 2024 sank der Absatz laut dem Bundesverband Wärmepumpe auf 90.000 Geräte. Schuld daran dürften das Hin und Her um das Gebäudeenergiegesetz, lange unklare Förderbedingungen und nicht zuletzt die hohen Preise für Wärmepumpen sein.

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