- Ein gemeinsames Schlafzimmer gehört für viele Paare einfach dazu
- Allerdings kann die traditionelle Zimmerverteilung auch zu Problemen führen
- Ein Paar berichtet über seine Erfahrung mit getrennten Schlafzimmer
Getrennt voneinander zu schlafen, ist ein Beziehungskiller. Auch heute noch hält sich dieses Vorurteil teils hartnäckig. Dabei kann es viele Gründe geben, die für eine sogenannte „Sleep Divorce“ (deutsch: Schlafscheidung) sprechen. Der Klassiker: Einer oder eine schnarcht. Oder der Schlaf-Wach-Rhythmus der Partner passt nicht zueinander. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn eine Person deutlich früher ins Bett geht oder aufsteht als die andere und sich die andere Person dadurch in ihrem Schlaf gestört fühlt.
Und dann ist da noch die Sache mit der Temperatur. Die eine Person mag es mollig warm, die andere lieber kühl, weshalb das Fenster die ganze Nacht geöffnet sein soll. „Es kann auch sein, dass eine Person schlecht schläft und befürchtet, die andere dadurch in ihrem Schlaf zu stören – oder es tatsächlich tut“, sagt die Schlafforscherin Dr. Christine Blume von der Universität Basel. „Manche Menschen haben auch einfach das Gefühl, dass sie alleine besser schlafen, ohne dass sie dafür einen bestimmten Grund nennen können.“



