Nach dem Aufwachen aufs Smartphone blicken und sofort Klarheit haben: Wie erholsam war mein Schlaf? Bin ich voller Energie für Arbeit und Sport? Oder sollte ich meinem Körper etwas Ruhe gönnen, um nicht krank zu werden? So einen bequemen Schlaf-Check wünschen sich viele. Hilfe versprechen zahlreiche Smartwatch-Modelle mit Sensoren und Schlaftipps. Wer nachts lieber keine Uhr trägt, kann auf smarte Ringe am Finger zurückgreifen. Nach Vorreiter Oura und Nachzüglern wie RingConn oder Ultrahuman hat kürzlich Samsung als erster großer Hersteller seinen Galaxy Ring vorgestellt.
Doch sind Smart Ring oder Smartwatch sinnvolle Hilfsmittel für Menschen, die ihre Nachtruhe verbessern, Schnarchen erkennen oder gar Schlafstörungen loswerden wollen? Es kommt auf den Einzelfall an, warnt Christoph Schöbel. Der Professor für Schlaf- und Telemedizin leitet das Schlafmedizinische Zentrum am Universitätsklinikum Essen und ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).
Er und sein Team untersuchen und behandeln seit zwei Jahren Patienten in einer Sprechstunde („Smart Sensor Ambulanz“) mit dem Fokus auf Schlaf und Gesundheitsmessgeräte.






