Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die vierthäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken jährlich rund 4500 Betroffene. Bisher werden Patientinnen mit einem Tumor im Frühstadium meist mit einer großen Radikaloperation behandelt. Jetzt haben zwei alternative OP-Methoden in Studien gezeigt, dass sie gleiche oder bessere Ergebnisse liefern.

Bei der Standardbehandlung werden die Gebärmutter, angrenzendes Bindegewebe und ein Teil der Scheide entfernt. Damit soll sichergestellt werden, dass keine Krebszellen im Körper verbleiben. Mitunter kommt es dann noch zu einer Strahlenbehandlung.

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Nach Angaben von Prof. Sven Mahner, Direktor der Frauenklinik am LMU-Klinikum in München, ist der radikale Ansatz mit schweren Nebenwirkungen verbunden: Verletzungen der Blase, Blasenschwäche oder langanhaltende Störungen beim Wasserlassen. Dies beeinträchtige Lebensqualität und die sexuelle Gesundheit der Betroffenen.