Balkonkraftwerke sind eine zunehmend beliebte Möglichkeit, umweltfreundliche Energie zu erzeugen und dabei Kosten zu sparen. Das Verbraucherportal IMTEST hat daher zehn Anlagen getestet. Das Balkonkraftwerk Balcony (870+) Bifazial von Yuma überzeugte dabei als Testsieger. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und die technischen Spezifikationen der Anlage.
Balkonkraftwerk-Testsieger: Technische Daten, Ausstattung & Montage
Das Yuma Balcony (870+) Bifazial besticht laut IMTEST durch seine Effizienz und Leistung. Im Folgenden sind die wichtigsten Daten im Überblick zusammengefasst:
| Merkmal | Spezifikationen |
|---|---|
| Preis | 708,90 Euro |
| Maße pro Panel | 1,7 x 1,1 Meter |
| Gewicht pro Panel | 24,5 Kilogramm |
| Leistung pro Panel | 545 Watt |
| App-Benutzung | Eher schwierig |
| Aufbau | Etwas umständlich |
| Verkabelung | Leicht |
| Anschlusskabel | Verschiedene Längen erhältlich |
| Bifazial | Ja |
| Flexible Panel-Vorrichtung | Ja |
Testsieger laut IMTEST: Leistungsparameter & Effizienz
Die Leistungsfähigkeit des Yuma Balcony (870+) Bifazial ist seine größte Stärke. IMTEST vergibt deshalb als Leistungs-Parameter-Note eine 1,5 (Gut). Mit 545 Watt pro Panel und bifazialer Technologie, die sowohl direkte als auch reflektierte Sonnenstrahlen nutzt, erreicht dieses Modell eine hohe Energieausbeute. Die bifazialen Module sorgen zudem dafür, dass die Panels auch bei weniger idealen Lichtverhältnissen effizient arbeiten.
Lesen Sie hier: Alles Wichtige zu Anmeldung, Einrichtung und Co. rund ums Balkonkraftwerk.
So funktionieren Aufbau & Installation des Balkonkraftwerk-Testsiegers
Die Installation des Yuma Balcony (870+) Bifazial ist etwas umständlich, da mehrere Schritte erforderlich sind, um die Panels korrekt zu montieren. Da die Einzelteile entsprechend justiert werden müssen, wird für den Aufbau zudem eine zweite Person benötigt. Für die Montage empfiehlt es sich außerdem, Arbeitshandschuhe zu tragen, um sich vor den scharfen Kanten zu schützen. Die flexible Panel-Vorrichtung ermöglicht jedoch eine Anpassung an unterschiedliche Balkonkonfigurationen. Die Verkabelung ist leicht und schnell durchführbar, was den Anschluss vereinfacht. Als Inbetriebnahme-Note vergibt IMTEST allerdings „nur“ eine 2,6 (Befriedigend).
Balkonkraftwerke: Solarstrom auch für Mieter
Testsieger laut IMTEST: So gut ist die Ausstattung des besten Balkonkraftwerks
Was ist ein Balkonkraftwerk?
Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Photovoltaikanlage, die speziell für Balkone und Terrassen im städtischen Raum entwickelt wurde. Die erzeugte Sonnenenergie kann direkt ins Hausstromnetz eingespeist werden. Die Anlagen sind einfach zu installieren und können als Set gekauft oder aus einzelnen Bauteilen selbst gebaut werden. Ein Balkonkraftwerk besteht aus Solarmodulen, Montagesystem, Anschluss- und Sicherheitstechnik und einem Wechselrichter.
Für die Ausstattung erhält das Balkonkraftwerk von Yuma die Note 2,3 (Gut). Dabei überzeugt es mit einer flexiblen Halterung, um die Panels an verschiedenen Orten installieren zu können. Der Anbieter setzt dabei auf hochwertige Materialien wie Alu und Edelstahl, wodurch die Anlage weniger schnell rostet. Zudem bietet Yuma als einer der wenigen Anbieter Anschlusskabel in unterschiedlichen Längen an:
- 3 Meter
- 5 Meter
- 10 Meter
- 15 Meter
- 20 Meter
Lesen Sie auch: Das einzig gute Balkonkraftwerk laut Stiftung Warentest.
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Bestes Balkonkraftwerk laut IMTEST: Bedienung & App-Nutzung
Die App zur Überwachung der Stromproduktion erweist sich als etwas schwierig in der Handhabung. Die Verbindung zum Gerät muss etwa häufig neu aufgebaut werden, wie die Tester bemängeln. Trotzdem bietet die App wertvolle Informationen zur Stromerzeugung und zu Einsparungen.

Laut IMTEST: Service & Umweltbewertung des Balkonkraftwerk-Testsiegers
Das Modell erhielt mit einer Note von 1,9 eine gute Bewertung im Bereich „Service und Umwelt“. So bietet Yuma eine außergewöhnlich lange Garantiezeit von 40 Jahren, die sowohl Produkt als auch Leistung umfassen. Dies grenzt den Anbieter deutlich von der Konkurrenz ab. Beim Verpackungsmaterial könnte hingegen noch eingespart werden.
Balkonkraftwerk-Testsieger: Gesamtbewertung laut IMTEST
| Zusammensetzung der Gesamtnote | |
|---|---|
| Leistungs-Parameter-Note | 1,5 (Sehr gut) |
| Inbetriebnahme-Note | 2,6 (Befriedigend) |
| Ausstattungs-Note | 2,3 (Gut) |
| Service & Umwelt-Note | 1,9 (Gut) |
| Gesamtnote | 2,1 (Gut) |
Der Yuma Balcony (870+) Bifazial überzeugt mit einer Gesamtnote von 2,1 (Gut) als Testsieger durch seine hohe Effizienz, die langlebigen Materialien und die flexible Installation. Trotz kleinerer Herausforderungen bei der App-Nutzung und der Montage bietet dieses Modell eine starke Gesamtleistung und ist besonders für umweltbewusste Verbraucher eine gute Wahl.
Balkonkraftwerk-Test: Alle getesteten Anlagen im Überblick
Preislich schwanken die zehn Testmodelle stark. Im Folgenden sind alle getesteten Balkonkraftwerke nach Preisen in aufsteigender Reihenfolge aufgeführt. Der Testsieger von Yuma liegt dabei im mittleren Preissegment. Wenn Sie weitere Informationen zum Testsieger und den übrigen Anlagen im Test suchen, finden Sie den ausführlichen Testbericht und weitere Balkonkraftwerke bei IMTEST.
- Balkonkraftwerk 600W ST-600 von SolStart: ab 445 Euro
- MaxPower 860 Doppelglas von Greenakku: ab 480 Euro
- Balkonkraftwerk 800W von Zendure: ab 599 Euro
- OnBasic-Balkonkraftwerk von Solakon: ab 649 Euro
- Balcony 870+ Bifazial von Yuma: ab 708,90 Euro
- Balkon 940/800 von GreenSolar: ab 728 Euro
- Komplettset Flexibel 800W von Solago: ab 799 Euro
- Solix RS40P von Anker: ab 999 Euro
- PowerStream von EcoFlow: ab 1.013 Euro
- Balkonkraftwerk-System von Bluetti: ab 1.499 Euro
- Von HTW Berlin: Rechner zeigt mögliche Ersparnis mit Balkonkraftwerk
- Kraftpakete: Insider-Tipps zum Balkonkraftwerk mit 2000 Watt
- Brandgefahr: Ist ein Balkonkraftwerk im Altbau ein Risiko?
- Großer Check: Stiftung Warentest prüft Balkonkraftwerke
- Zuschüsse: So viel Förderung ist für ein Balkonkraftwerk möglich
- Online möglich: Wie Sie ein Balkonkraftwerk anmelden

Fazit zum besten Balkonkraftwerk laut IMTEST
Als Testsieger bestimmte IMTEST das Balkonkraftwerk Balcony 870+ Bifazial von Yuma. Neben den bifazialen Panels, die dank der doppelseitigen Bauart noch mehr Strom erzeugen, sprechen vor allem die 40 Jahre Garantiezeit für dieses Modell. Die Befestigung der Anlage besteht zudem aus langlebigem Edelstahl und Alu. Sie ist flexibel und deshalb für die Installation am Balkon, an der Hauswand sowie zur freistehenden Anbringung geeignet. Abzug gibt es für die scharfen Kanten der Alu-Leisten und die unhandliche Installation der Schienen des Unterbaus.
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Wenn Sie sich ein Balkonkraftwerk zulegen möchten, erklären wir Ihnen, welche Einsparungen eine solche Anlage Ihnen bringt. Eine Studie informiert Sie zudem darüber, wie autark die Stromversorgung im eigenen Zuhause mit einem Balkonkraftwerk abläuft. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie als Eigentümer oder Mieter zu einem Balkonkraftwerk kommen.
1. Wie viel kostet eine Versicherung für eine Photovoltaikanlage?
Die Preise unterscheiden sich je nach Versicherungspolice. Einen Zusatzbaustein für die Wohngebäudepolice gibt es schon ab 35 Euro. Eine separate Photovoltaik-Versicherung mit Finanztest-Mindestschutz kostet 65 bis 107 Euro jährlich.
2. Wie werden Photovoltaikanlagen versichert?
Eine Photovoltaikanlage kann über die Wohngebäude- beziehungsweise Elementarschadenversicherung oder über eine separate Photovoltaikversicherung versichert werden. Am günstigsten sind im Test der Stiftung Warentest die Zusatzbausteine für die Wohngebäudepolice. Separate PV-Versicherungen sind oft teurer, bieten zum Teil aber noch etwas umfangreichere Leistungen.
3. Ist eine Photovoltaikanlage in der Wohngebäudeversicherung mitversichert?
In vielen Gebäudeversicherungen kann die Solaranlage mitversichert werden. Manche Versicherungen bieten auch Zusatzbausteine an. Diese Option ist oft preiswerter als eine separate PV-Versicherung und wird von den Testexperten von Finanztest empfohlen. Im Schadensfall muss man sich nur mit einer Versicherung in Verbindung setzen.
4. Wie muss eine PV-Anlage abgesichert werden?
Eine allgemeine Versicherungspflicht für Photovoltaikanlagen gibt es nicht. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten kann eine PV-Versicherung aber sinnvoll sein. Für eine Wohngebäudeversicherung gibt es oft Zusatzbausteine – im Test der Stiftung Warentest schon ab 35 Euro jährlich. Im Schadensfall wird nicht nur der Schaden an der Anlage ersetzt, sondern in vielen Tarifen auch der entstandene finanzielle Schaden.
5. Was ist eine Betreiberhaftpflicht?
Die Betreiberhaftpflicht ist genau wie die Wohngebäudepolice eine Versicherung. Sie deckt alle Schäden an Teilen ab, die zur PV-Anlage gehören. Dazu zählen etwa PV-Module, Montagerahmen, Befestigungselemente, Wechselrichter oder die Verkabelung. Selbst Batteriespeicher werden von einigen Versicherern im Rahmen der Betreiberhaftpflicht abgedeckt.

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