- Der Umgang mit den Eltern kann die Kinder psychisch schwer belasten
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Eine Beziehung geprägt von Gewalt, Kontrolle, fehlendem Respekt und dem permanenten Gefühl, nicht gut genug zu sein. Auf den ersten Blick erscheint es nur logisch, diese toxische Dynamik schnellstmöglich zu verlassen. Was aber, wenn der Beziehungspartner die eigene Mutter oder der Vater ist?
Jochen Rögelein arbeitet als Familientherapeut in München. Er sagt: "Es braucht viel, bis Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen." Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sei eine ganz besondere. Sie abzubrechen könne das Aufgeben von Sicherheit bedeuten. In der Erbengeneration würden außerdem Faktoren wie Angst um das Erbe, Macht, Einfluss oder die eigene Versorgung eine Rolle spielen. "Es herrscht höchste Not, wenn das erwachsene oder jugendliche Kind auf die Idee kommt zu sagen: Ich muss das hier beenden, ich halte es nicht mehr aus", sagt Rögelein.
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