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Nach der Grippewelle im vergangenen Jahr, wollen sich wieder mehr Menschen impfen lassen. Das steigert die Wartezeit in einigen Teilen Deutschlands. Nach Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) können sich Patienten derzeit zum Teil nicht sofort lassen.

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„Es gibt regionale Engpässe und wir versuchen herauszufinden, wo sie sind“, sagte Sprecherin Susanne Stöcker in Langen. Dies versuche das PEI über ein Meldesystem, die Ergebnisse stünden aber noch nicht fest. „Generell beobachten wir keinen bundesweiten Impfstoffmangel.“
Beispielsweise gibt es in Niedersachsen Engpässe, das berichtet der Deutsche Hausärzteverband. Schwierigkeiten bei der Lieferung von Influenza-Impfstoffen träten regional sehr unterschiedlich auf.
Engpässe sind ein Verteilungsproblem
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Die heftige im vergangenen Jahr ist wohl der Grund für die hohe Zahl an Impfungen: „Wir bekommen aus den Praxen vermehrt die Rückmeldung, dass die Nachfrage nach gestiegen ist“, sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt.
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Die regionalen Engpässe sind nach Einschätzung des PEI eher ein Verteilungsproblem. Insgesamt habe das PEI bisher 15,7 Millionen Dosen freigegeben, die den aktuellen Bedarf abdecken müssten. „Es gibt eine Ungleichverteilung, woran das liegt, können wir nicht sagen“, so die Sprecherin. Dies versuche das PEI gerade zu klären.
Jedes Jahr bleiben Impfstoffe übrig
Wie viel wann wohin geliefert wird, entscheiden die Hersteller laut PEI selbst. „Wir haben keinen Einblick in die Handelskette“, so Stöcker. Stelle sich aber heraus, dass es bestimmte Brennpunkte gebe, könne das PEI die Unternehmen darauf hinweisen.
Jedes Jahr bleibe nach Ende der Saison Impfstoff übrig, trotz der Berichte über regionale Lieferengpässe. Die Debatte um mögliche Lieferengpässe habe in diesem Jahr aber besonders früh begonnen, so die Sprecherin.
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In der vergangenen Saison hat die Grippe nach Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums rund neun Millionen Arztbesuche ausgelöst und zu fast 2000 Todesfällen geführt. Die bezahlen. (dpa/msb)








