Was kommt heraus, wenn sich ein chinesischer Smartphone-Hersteller mit einer traditionsreichen Kameramarke aus Schweden zusammentut? Das Oneplus 9 Pro. Ab dem 31. März liefert Oneplus sein neues Vorzeige-Smartphone aus – und hatte im Vorfeld mit der Ankündigung des neuen Kamerapartners hohe Erwartungen geweckt.

Zwar konnte der Vorgänger Oneplus 8 Pro an vielen Stellen überzeugen und zählte 2020 zu den Top-Smartphones. Um aber den Sprung ganz nach vorn zu schaffen, ließ die insgesamt gute Kamera stets noch Luft nach oben. Das will der Hersteller beim Oneplus 9 Pro besser machen – und hat sich dafür Hasselblad an Bord geholt.

Die Traditionsmarke (1841 gegründet) genießt unter Profi-Fotografen einen exzellenten Ruf. Mit den hochpreisigen Kameras der Schweden wurden nicht nur die Nasa-Bilder der ersten Mondmission geschossen, sondern auch das berühmte Zebrastreifen-Cover der Beatles auf der Abbey Road. Zwar gehört Hasselblad inzwischen zum chinesischen Drohnenhersteller DJI. Doch der Name versprüht immer noch Kameraglanz. So viel vorweg: Eine perfekte Premium-Kamera sollten Käufer des Oneplus 9 Pro dennoch nicht erwarten.

Oneplus 9 Pro im Praxistest: Wie viel Hasselblad steckt schon in der Kamera?