Mitten in der Gropiusstadt liegt das Café Sieben. In den sonnengelb gestrichenen Räumen mit künstlichen Palmen kommt sofort Urlaubsstimmung auf. Die Speisekarte macht denn auch viele Anleihen an Urlaubsländer und Märchen. Unter dem Motto "Die sieben Weisen" sind unter griechischen Namen Appetizer wie Tomatencremesuppe oder geröstetes Weißbrot mit Tomatenwürfeln, Knoblauch und Basilikum (je 3,20 Euro) aufgelistet. Als "sieben Weltwunder" preist die Karte die Hauptgerichte an (zwischen 8,50 und 11,50 Euro), und unter dem Schlagwort "Die sieben Zwerge" stehen die verschiedenen Desserts (3,20 bis 4,20 Euro).

Vom Sandwich bis zum abendlichen Cocktail bietet das Café ein abwechslungsreiches Angebot. Die Küche ist solide, ohne Schnörkel. Das Rumpsteak war beispielsweise schön rosa gebraten: mit Eisbergsalat und knusprigen Kartoffelecken eine ordentliche Portion zu zivilen Preisen (9,50 Euro). Auf der Tageskarte gibt es auch Gerichte, deren Komposition etwas gewagter ist, wie beispielsweise Hähnchenstreifen mit Salat und einem Dressing mit Chili.

Ein weitere Besonderheit: In diesem Café kann noch mit D-Mark bezahlt werden. "Es gibt immer wieder mal jemanden, der beim Aufräumen noch alte Währung entdeckt", erzählt Stephan Rautenberg, der als Barmann auch für die Cocktails verantwortlich zeichnet. Je nach Umfang des Schatzfundes kann man damit Freunde zum Essen einladen oder sich einen Cocktail gönnen.

Café Sieben, Fritz-Erler-Allee 57; geöffnet: Montag bis Freitag ab 14, Sonnabend ab 12 und Sonntag ab 10 Uhr. Warme Küche bis Mitternacht, Raucherlounge; Tel.: 603 70 03,

Visa und EC-Karte werden akzeptiert,

www.cafe-sieben.de

rit