1835: Am 1. Juli gründet der Drucker Carl Bertelsmann in Gütersloh den C. Bertelsmann Verlag mit hauseigener Buchdruckerei.
1887: Nach dem Tod von Heinrich Bertelsmann führt sein Schwiegersohn Johannes Mohn das Unternehmen.
1947: Reinhard Mohn (fünfte Familiengeneration) baut den Verlag nach dem Krieg wieder auf. Unter ihm entwickelt sich Bertelsmann zu einem der führenden Medienunternehmen der Welt.
1950: Am 1. Juni wird der «Bertelsmann Lesering» gegründet. Heute zählen die Bertelsmann Clubs mehr als 29 Millionen Mitglieder weltweit.
1958: Bertelsmann gründet die Schallplattenfirma Ariola.
1964: Bertelsmann übernimmt die Berliner Filmproduktions-Gesellschaft Ufa.
1969: Mit einer 25-Prozent-Beteiligung am Druck- und Verlagshaus Gruner+Jahr steigt Bertelsmann in das Zeitschriftengeschäft ein.
1971: Reinhard Mohn wandelt Bertelsmann in eine Aktiengesellschaft um. Auch als Mehrheitsaktionär bleibt er Vorstandsvorsitzender.
1973: Bertelsmann übernimmt die Mehrheit an Gruner+Jahr.
1977: Reinhard Mohn gründet die gemeinnützige Bertelsmann Stiftung.
1979: Bertelsmann erwirbt das US-Schallplattenlabel Arista.
1980: Bertelsmann kauft den größten Taschenbuchverlag der Welt (Bantam Books) und das spanische Verlagshaus Plaza & Janés.
1984: Bertelsmann und Gruner+Jahr verschmelzen ihre Aktivitäten im Bereich elektronischer Medien zur Ufa Film- und Fernseh-GmbH in Hamburg.
1986: Bertelsmann kauft das US-Schallplattenlabel RCA, das mit Elvis Presley Triumphe feierte, und das US-Verlagshaus Doubleday.
1987: Das weltweite Musikgeschäft wird in der Bertelsmann Music Group (BMG) zusammengefasst.
1990: Einstieg von Gruner+Jahr ins Tageszeitungs-Geschäft.
1993: Reinhard Mohn überträgt 68,8 Prozent des Aktienkapitals auf die Bertelsmann Stiftung.
1997: Bertelsmann fusioniert die Ufa mit der RTL-Mutter CLT. Damit entsteht das größte Fernsehunternehmen Europas.
1998: Im Juli übernimmt Bertelsmann den größten US-Verlag Random House. Nach fast 16 Jahren an der Spitze übergibt Mark Wössner den Vorstandsvorsitz an Thomas Middelhoff.
1999: Bertelsmann übernimmt den wissenschaftlichen Springer-Verlag.
2000: Aus der Fusion der CLT-UFA mit der britischen Gesellschaft Pearson TV entsteht die neugegründete RTL Group, die 23 Fernsehsender und 14 Radiostationen in acht europäischen Ländern besitzt.
2001: Bertelsmann übernimmt die RTL Group komplett. Ein Aktientausch mit dem belgischen Investor GBL öffnet Bertelsmann den Weg an die Börse.

