Alles gewagt, aber wieder nicht gewonnen: Hilde Gerg muß ihrem großen Ziel vom Triumph im Abfahrts-Weltcup weiter hinterherfahren. "Es wäre ein Traum gewesen, aber leider hat es wieder nicht geklappt", sagte die Lenggrieserin mit einem tiefen Seufzer nach dem letzten Rennen in der Königsdisziplin beim Finale des alpinen Weltcups in Lenzerheide (Schweiz). Der Frust saß zunächst tief: "Ich bin schon enttäuscht, daß das Glück nicht mal auf meiner Seite ist." Aus ihrem Traum gerissen wurde Hilde Gerg, die im letzten Abfahrtsrennen dieses Winters immerhin Rang drei belegte, von Renate Götschl aus Österreich. Sie gewann das Rennen und holte zum insgesamt vierten Mal den Abfahrts-Weltcup, mit 72 Punkten vor der Rivalin aus Deutschland.

Michael Walchhofer gewann derweil erstmals den Abfahrts-Weltcup. Dem Österreicher genügte gestern im letzten Rennen des Winters in Lenzerheide ein vierter Platz. Den Tageserfolg sicherte sich Lasse Kjus aus Norwegen vor Bode Miller, dem Führenden im Gesamtweltcup. Bester Deutscher war gestern Max Rauffer als 21.