Hier eine Auswahl weiterer großer Abwehrspieler in der langen Geschichte von Hertha BSC:

In den ersten Bundesliga-Jahren (und zwischendurch in der Stadtliga) waren Hans "Gustav" Eder , Peter Enders , Jürgen Diefenbach , Otto Rehhagel , Hans-Günter Schimmöller , Kurt Schulz und Bernd Patzke wichtige Stützen. Patzke war dabei, als die Nationalmannschaft 1966 Vize-Weltmeister und vier Jahre später Dritter wurde.

1972 kam Ludwig "Luggi" Müller aus Mönchengladbach, seine Verpflichtung gilt bis heute als eine der besten und wichtigsten in Herthas Geschichte. Sehr beliebt wegen seiner unkomplizierten und offenen Art.

Mit Herthas großen Zeiten ist ebenso der Name Hans Weiner eng verbunden. Weiner stammt aus Neunkirchen, spielte in Berlin zunächst für Tennis Borussia. Für Hertha absolvierte er 218 Bundesligaspiele, stand zweimal im DFB-Pokal-Finale, den Pott holte er aber erst mit dem FC Bayern. Später kehrte er nach Berlin zurück, seit 2003 gehört ihm die Fußball-Kneipe "Hanne am Zoo".

Zusammen mit Holger Brück (261 Erstligaspiele, nur Michael Sziedat hat mehr) und Uwe Kliemann hielt er in der zweiten Hälfte der 70er bei Hertha die Abwehr zusammen. Kliemanns Körpergröße von 1,95 m brachte ihm den Spitznamen "Funkturm" ein.

Aus der jüngeren Vergangenheit haben besonders zwei Skandinavier in Berlin immer noch einen guten Namen. Der Norweger Kjetil Rekdal kam 1997 und wurde schnell zum Führungsspieler, er trainiert jetzt den 1. FC Kaiserslautern. Der Isländer Eyjölfur "Jolly" Sverrisson spielte von 1996 bis 2003 bei Hertha, ist nun isländischer Nationaltrainer.

Arne Friedrich ist Kapitän der aktuellen Hertha-Mannschaft. Wurde mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2006 Dritter. Der 28-jährige gebürtige Westfale ist Stütze der Defensive gemeinsam mit Dick van Burik und Josip Simunic .