Die Zahl der Drogentoten

in Berlin ist seit der Wende drastisch angestiegen. Starben im Jahr 1989 noch 94 Menschen am Konsum illegaler Drogen, war diese Zahl bereits innerhalb von zwei Jahren auf 242 Fälle nach oben geschnellt. Seitdem schwankt die Zahl der Berliner Drogentoten stark. Nach einer Phase der Entspannung ist seit dem Jahr 2003 ein erneuter Anstieg der Zahlen festzustellen.

Betroffen sind vor allem

Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, mit einigem Abstand folgt an dritter Stelle Neukölln. In diesen Bezirken hatte die Mehrzahl der Berliner Drogentoten ihren Wohnsitz. Dort gab es auch die meisten durch Drogenmißbrauch ausgelösten Rettungsdiensteinsätze.

Bundesweit

geht die Zahl der Drogentoten seit dem Jahr 2000 kontinuierlich zurück und befindet sich nun auf dem niedrigsten Stand seit 1989. Im vergangenen Jahr starben laut Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung bundesweit 1326 Menschen am Konsum illegaler Drogen. Das waren vier Prozent weniger als im Vorjahr.