Motive
Klebnikov war ein Journalist, der des öfteren heiße Eisen anfaßte. Auch deshalb tauchten nach seiner Ermordung neben der "tschetschenischen Spur" verschiedene andere Versionen über mögliche Tatmotive auf. So wurde Klebnikov mit seinem Buch "Der Pate des Kreml" über den russischen Unternehmer Boris Beresowski und dessen angebliche Beziehungen in die Unterwelt bekannt.
Reiche geoutet
Klebnikov sorgte kurz vor seinem Tod für ein Novum in Rußland mit der Veröffentlichung einer "Forbes"-Top-100-Rangliste der reichsten Russen. Vielen der "Milliardäre und Multimillionäre" mißfiel, daß sie mit ihrem Vermögen geoutet wurden.
Fonds
Nach Klebnikovs Tod gründeten Angehörige und Freunde einen Fonds, um mutigen und fairen Journalismus in Rußland zu fördern.

