Berlin - Elf der zwölf Berliner SPD-Kreisvorsitzenden haben sich klar hinter die Reformagenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gestellt. Die notwendigen Reformen "sozial gerecht zu formulieren und durchzusetzen kann nur einer SPD gelingen, die dazu auf dem Bundesparteitag deutlich macht, diese Reformen entschlossen und geschlossen zu tragen", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Zugleich fordern die SPD-Kreisvorsitzenden die Initiatoren des Mitgliederbegehrens auf, dieses abzubrechen, wenn der Bundesparteitag die Reformagenda mit Mehrheit annimmt. Nur der Kreisvorsitzende von Friedrichshain-Kreuzberg, Mark Rackles, hat nicht unterschrieben. Er unterstützt das Mitgliederbegehren.
dpa

