Durch die Wucht der Explosion wurden ein Kontoauszugsdrucker und ein Geldautomat aus der Verankerung eines etwa vier Mal vier Meter großen Pavillons der Volkbank gerissen. Der Pavillon, der am Rand eines Parkplatzes für einen Supermarkt steht, wurde zerstört.

Die Täter sollen nach ersten Erkenntnissen der Ermittler mehrere Kassetten aus dem Geldautomaten geraubt haben und flüchteten nach ersten Erkenntnissen mit einem Auto zur Bundesstraße 273. Die Untersuchungen der Polizei dauerten am Dienstag an. Sprengstoffexperten entdeckten am Tatort eine Gasflasche sowie mehrere Meter Kabel. Es wurde niemand verletzt. Benachbarte Häuser sind nach Angaben der Polizei nicht beschädigt worden.

Mehrer Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten hatten bereits in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt. So beispielsweise Anfang Oktober, als Unbekannte in Mittenwalde (Dahme-Spreewald) einen Geldautomaten der Sparkasse sprengten Der Automat wurde dabei erheblich beschädigt und alle Scheiben des Vorraumes der Filiale durch die Explosion zerstört. Zeugen hatten die Detonation gehört und die Polizei informiert. Zudem hatten sie zwei Männer in der Sparkasse gesehen, die mit einer dunklen Audi-Limousine flüchteten. Einen Zusammenhang beide Anschläge schließt die Polizei nicht aus. Auffällig sei, dass die Täter ihre Anschläge immer in der Nähe der Autobahn verüben, um möglichst schnell und unerkannt vom Tatort fliehen zu können.

plet