Er ist in Berlin, weil er Ideen hat. Rudolf Gröger (49), Deutschland-Chef von O2, ist ein Neuzugang in der Hauptstadt: Der gebürtige Münchner lebte bis vor kurzem an der Isar. Jetzt gibt es in Berlin gleich zwei O2-Büros: die schicke Repräsentanz am Pariser Platz und das Center in Teltow. Für die Berlinale dachte sich Gröger etwas Besonderes aus: O2 ist Sponsor des "Medienboard Empfangs", den die Filmförderungsgesellschaft Berlin-Brandenburg gestern Abend im Hotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz veranstaltete. "Film in Berlin ist uns wichtig, und wir wollen die Kommunikationsplattform dazu liefern", sagt Gröger. Rund 1000 Gäste aus dem Filmbusiness waren eingeladen. "Wir werden uns ins gesellschaftliche Leben Berlins einmischen", sagt Gröger. Vom Berlin-Film "Good Bye, Lenin!" war Gröger begeistert. Der Wahlpreuße ist überzeugt: "Um Berlin ist nicht mehr herumzukommen." Bisher hat Berlin O2 Glück gebracht: 2003 gingen dem Mobilfunkanbieter rund eine Million neue Nutzer ins Netz.
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