Die Entscheidung ist gefallen - und sie war in diesem Jahr deutlicher als in den Jahren zuvor. Gegen die überwältigende Präsenz von Eisbär Knut und seinem Ziehvater Thomas Dörflein hatten es die anderen 49 nominierten Kandidaten äußerst schwer. So fiel der Sieg bei der Wahl zum "Berliner des Jahres 2007" recht deutlich aus. Für Thomas Dörflein entschieden sich 3774 Morgenpost-Leser und Hörer von 94,3 rs2.

Bereits zum vierten Mal hatten wir am 9. Dezember zur Wahl des "Berliner des Jahres" aufgerufen. Wer soll der Nachfolger von Peter Raue (2004), Hans Wall (2005) und Jenny De la Torre (2006) in diesem Jahr werden? Schon in der einwöchigen Nominierungsrunde war die Resonanz riesig. Mehr als tausend Berliner schickten uns per Fax, Mail oder Postkarte ihre Vorschläge. Die 50 am häufigsten Genannten wurden ab dem 17. Dezember zur Abstimmung gestellt. Ab dieser Zeit konnte auch zusätzlich online im Internet abgestimmt werden. Viele Tausend Berliner, aber auch Menschen aus dem Bundesgebiet und sogar etliche aus dem nahen und fernen Ausland beteiligten sich an der Wahl bis zum 27. Dezember.

Doch ebenso deutlich wie dieses Mal der Vorsprung des Siegers war, so knapp war der Abstand der 49 Platzierten untereinander, die oft nur eine einzige Stimme trennte. Besonders hoch in der Gunst der Leser und Hörer standen wie schon in den Jahren zuvor die Menschen, die sich engagiert für bedürftige Mitmenschen einsetzen. So konnte sich die Obdachlosenärztin Jenny De la Torre erneut hervorragend platzieren und belegte hinter Chemie-Nobelpreisträger Gerhard Ertl den dritten Platz. Gemeinsam mit Frank Zander, Bernd Siggelkow und Sabine Werth sind so vier besonders sozial engagierte Berliner unter den Top Ten anzutreffen.

Aber auch die anderen Platzierten, die mit ihrem Engagement für Berlin und die Berliner das Jahr 2007 zu einem besonderen Jahr gemacht haben, hätten es alle verdient, Berliner des Jahres zu werden. Allein in einer Weltstadt wie Berlin mit 3,4 Millionen Einwohnern zu den 50 Nominierten zu gehören, verdient Respekt.

Und für die, die für sich oder für einen Kandidaten eine bessere Platzierung erwartet haben, bleibt als Trost der Blick ins neue Jahr mit vielen Herausforderungen und der Chance, am Ende bei der Wahl des "Berliner des Jahres 2008" ganz vorne mit dabei zu sein.

Unter allen Teilnehmern der Nominierungs- und Wahlrunde wurden 50 wertvolle Preise verlost. Die Gewinner werden von uns in den kommenden Tagen schriftlich benachrichtigt. Allen Teilnehmern herzlichen Dank und den Gewinnern: herzlichen Glückwunsch!