Franziskaner: Der "Franziskaner" eröffnet 1882. Er ist ältester Bierpalast in Berlin. Das Haus erhält 1943 und 1945 schwere Bombentreffer. In der DDR Weiternutzung als Lokal in provisorischen Räumen. 1967 endgültige Schließung.
Stasi: Die Mitropa übernimmt die Räume als Lager. Danach beziehen Grenztruppen die inzwischen abgeteilten Zimmer. In den 70er-Jahren wird ein Intershop eröffnet. In der oberen Etage richtet die Stasi Abhöranlagen in Richtung Bahnhof Friedrichstraße und "Tränenpalast" ein, sie werden nach der Wende entdeckt.
Nolle: Die Betreiber des ehemaligen Bierlokals "Nolle" am Nollendorfplatz in Schöneberg, Herbert Ernst und Jürgen Badusch, übernehmen die S-Bahnbögen. Sie mussten nach dem Fall der Mauer den vorher stillgelegten Hochbahnhof Nollendorfplatz räumen und ein neues Quartier für den Antik- und Trödelmarkt sowie für ihr Bierlokal suchen. Heute werden in der Nolle Speisen und Getränke nach Berliner Art angeboten. Das Ambiente erinnert an den Franziskaner.
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