Nach "Lolita-Affäre"

Boetticher zieht sich aus der Politik zurück

Bei der Landtagswahl 2012 in Schleswig-Holstein will Christian von Boetticher nicht mehr antreten. Um ein Amt bewirbt er sich aber doch noch – an diesem Wochenende.

Foto: dpa

Christian von Boetticher , der zurückgetretene CDU-Landeschef in Schleswig-Holstein, will sich offenbar ganz aus der Politik zurückziehen. Das berichtet "Spiegel Online". Der Noch-Landtagsabgeordnete habe der Parteispitze in seinem Wahlkreis Pinneberg mitgeteilt, dass er bei der kommenden Landtagswahl im Mai 2012 nicht mehr antreten werde.

Boetticher, der Jurist ist, will stattdessen in der freien Wirtschaft arbeiten. Zuvor aber bewirbt er sich an diesem Samstag noch um das Amt des stellvertretenden Kreisvorsitzenden in Pinneberg.

Im Gespräch mit "Spiegel Online" betonte der ehemalige Spitzenkandidat, er habe in seinem Wahlkreis Rückhalt erfahren: "Die Zustimmung lag bestimmt bei 90 Prozent." Trotzdem wolle er vermutlich nicht in Schleswig-Holstein bleiben, sondern in einer Großstadt außerhalb des Bundeslandes leben.

Boetticher war vor fünf Wochen wegen einer Affäre mit einer damals 16-Jährigen zurückgetreten.

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