Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg einen mutmaßlichen russischen Spion festnehmen lassen. Der ukrainische Staatsbürger Vadym Y. soll etwa Erkenntnisse über die Produktion von Panzerfahrzeugen, Munition und Explosivstoffen zusammengetragen haben, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Außerdem habe er Informationen über Personal und militärische Anlagen an Standorten zur Sicherung der Nato-Ostflanke gesammelt.

Einige Informationen waren den Angaben nach öffentlich zugänglich, für andere habe Y. gezielt Menschen aus der europäischen Rüstungsbranche „abgeschöpft“. Seit Juli 2025 soll er der Bundesanwaltschaft zufolge über einen Mittelsmann in Kontakt mit einem russischen Nachrichtendienst gestanden haben. Vorgeworfen wird ihm geheimdienstliche Agententätigkeit.

pau/dpa/afp