Nach einem mutmaßlichen Hackerangriff auf die AfD sollen zahlreiche E-Mails und weitere Dokumente von Parteimitgliedern im Internet veröffentlicht worden sein. Laut einem Bericht von „Bild“ soll es sich um mehr als 421.000 E-Mails handeln. Die Echtheit der veröffentlichten Unterlagen ist bislang nicht geklärt.

Montag, Mittwoch, Freitag
Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Wie „Bild“ weiter berichtet, wurden im Internet auch KI-generierte Zusammenfassungen von E-Mails veröffentlicht. Als Absender sollen unter anderem die AfD-Politiker Alice Weidel, Alexander Gauland und Leif-Erik Holm genannt sein. Zudem sollen sich unter den Dokumenten Rechnungen, Kontoauszüge, Ausweiskopien sowie Mitgliedsanträge und Mitgliederlisten von AfD-Kreisverbänden in Nordrhein-Westfalen befinden.
AfD bestätigt Hackerangriff im September
Ein Sprecher der AfD bestätigte der „Bild“-Zeitung einen Hackerangriff im September 2026 auf einen Hosting-Dienstleister der Partei. Dabei seien offenbar Teile „einiger weniger E-Mail-Postfächer“ kopiert worden. Die meisten davon seien seit Jahren nicht mehr genutzt worden.
Auch interessant
Nach Angaben des Sprechers habe der Angriff schnell gestoppt werden können. Die betroffenen Nutzer seien informiert worden. Aktuelle E-Mail-Postfächer der AfD auf Bundesebene seien nicht betroffen. Die Partei prüfe nach Angaben des Sprechers, welche Unterlagen nun im Internet veröffentlicht wurden. Ob die online zugänglichen Dokumente tatsächlich echt sind und ob sie bei dem Angriff erbeutet wurden, ist bislang unklar.





