Laut dem aktuellen ZDF „Politbarometer Extra“ liegt die SPD in Mecklenburg-Vorpommern erstmals knapp vor der AfD. Damit setzt sich der in den vergangenen Wochen beobachtete Aufschwung der SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig weiter fort. Gleichzeitig verliert die AfD leicht an Zustimmung. Die CDU liegt laut der aktuellen Erhebung nur noch knapp über der Fünf-Prozent-Hürde.

Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD übernimmt die Spitze

Lange Zeit deuteten die Umfragen in Mecklenburg-Vorpommern auf einen Wechsel an der Spitze hin. Nach aktuellen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen liegt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nun jedoch knapp vor der AfD. Die Sozialdemokraten gewinnen im Vergleich zur vorherigen Erhebung drei Prozentpunkte hinzu und erreichen 37 Prozent. Die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Leif Erik Holm verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 36 Prozent.

Der Abwärtstrend der CDU setzt sich unterdessen fort. Die Partei verliert einen weiteren Prozentpunkt und liegt bei sechs Prozent. Damit nähert sie sich der Fünf-Prozent-Hürde an. Die Linke büßt ebenfalls einen Prozentpunkt ein und erreicht neun Prozent.

Die Grünen kommen unverändert auf fünf Prozent und müssen damit weiterhin um den Einzug in den Landtag bangen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht würde den aktuellen Umfragen zufolge mit vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Aktuelle Wahlumfrage in der Übersicht

  • SPD 37 Prozent (+3 Prozent)
  • AfD 36 Prozent(-1 Prozent)
  • Linke 9 Prozent (-1 Prozent)
  • CDU 6 Prozent (-1 Prozent)
  • Grüne 5 Prozent (unverändert)
  • BSW 4 Prozent (unverändert)

Direktwahl würde an Amtsinhaberin Schwesig gehen

Bei einer direkten Wahl der Ministerpräsidentin oder des Ministerpräsidenten würde Amtsinhaberin Manuela Schwesig laut der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen deutlich vorn liegen. 61 Prozent der Befragten würden sich für Schwesig entscheiden, während 30 Prozent ihren Herausforderer Leif-Erik Holm bevorzugen würden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Mit Blick auf die Landtagswahl geben 79 Prozent der Befragten an, bereits sicher zu wissen, welcher Partei sie ihre Stimme geben werden. 21 Prozent sind demnach noch unentschlossen.

rw/dpa