Der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, gibt selten etwas über sein Privatleben bekannt. Der 35-Jährige ist der große Hoffnungsträger seiner Partei und könnte sie nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt das erste Mal in eine Regierungsverantwortung bringen. Siegmund erfreut sich einer hohen Popularität. Seine Partei ist der eindeutige Wahlsieger – mit weitem Abstand vor der CDU.
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Vor seiner Karriere als Berufspolitiker hatte Siegmund eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann sowie ein Studium in Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie absolviert. 2014 gründete er ein Unternehmen, welches unter anderem Raumbeduftungen vertrieb. Zusammen mit seiner Ehefrau Julia Siegmund und einer Tochter wohnt der Politiker in Tangermünde, in der Nähe von Stendal. Mehr über den Lebenslauf von Ulrich Siegmund, seinen Beruf und das Unternehmen lesen Sie hier.
Bei der Wahlparty in Magdeburg bat Siegmund seine Frau Julia auf die Bühne, schließlich sei sie „Teil der Mannschaft“. Er bedankte sich bei seiner Julia mit den Worten: „Ohne dich wäre hier gar nichts möglich. Danke, dass du immer hinter mir standest, dass du hinter mir stehen wirst. Wir machen das zusammen.“
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Julia Siegmund: Überraschender Auftritt in TV-Hochzeits-Show
Über die Ehefrau ist bisher wenig an die Öffentlichkeit gedrungen. Sie begleitet im Wahlkampf gelegentlich ihren Mann und präsentiert sich als „Frau an seiner Seite“. Ein überraschender Auftritt erfolgt im Jahr 2019 bei der VOX-Hochzeitssoap „Zwischen Tüll und Tränen“, in der angehende Bräute ihr Hochzeitskleid suchen.
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Julia Siegmund, damals noch Julia Witte, erzählt in der Sendung, wie sie den damaligen Unternehmer Siegmund kennenlernte – untermalt von privaten Fotos der beiden aus dem Urlaub. Ihr Kind brachte sie mit in die Beziehung, bis dahin hatte sie mit ihrer Tochter alleine gelebt. Von der politischen Karriere ihres Verlobten ist in der Sendung keine Rede. Seit einem Jahr ist das Video auch auf YouTube zu finden:
Streit um Neutralität: Julia Siegmund arbeitet an der Schule, die einen Kollegen abmahnte
Laut Recherchen von „ZDF frontal“ arbeitet Julia Siegmund als pädagogische Mitarbeiterin an einer Schule. An derselben Schule wurde der Techniklehrer Max Heckel von einem Schüler gefragt, ob er die AfD wähle, was er verneinte und auch begründete. Daraufhin beschweren sich die Eltern von zwei Schülern. Heckel bekam eine Abmahnung vom Schulamt, wegen Verletzung der Neutralitätspflicht. Der Lehrer hat eine Klage eingereicht – die Gerichtsentscheidung steht noch aus.








