An einem Umspannwerk in Brandenburg sind laut dpa-Informationen Spreng- und Brandvorrichtungen entdeckt worden. Der Fund beschäftigt inzwischen das Landeskriminalamt. Noch ist unklar, wer die Vorrichtungen angebracht hat und ob es sich um einen gezielten Anschlag handeln sollte.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Das Umspannwerk liegt in Turnow-Preilack, unweit des Kraftwerks Jänschwalde. Nach Angaben der Polizei war am Morgen gegen 8 Uhr eine mögliche Beschädigung an einer Leitung festgestellt worden. Daraufhin rückten Ermittler und Entschärfer an. Spezialisten sind vor Ort, zudem werden Spuren gesichert.

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Stromversorgung bleibt gesichert

Die Stromversorgung der Bevölkerung ist nach aktuellem Stand nicht beeinträchtigt. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz spricht von einer kurzzeitigen Unterbrechung der Leitung. Beim Kraftwerksbetreiber Leag kam es zugleich zu einem technischen Ausfall von Block B in Jänschwalde. Ob ein Zusammenhang mit dem Fund besteht, wird geprüft.

Nach Angaben des Energieunternehmens Leag kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk Jänschwalde. Ein Zusammenhang werde geprüft. Es gibt laut Polizei keine Auswirkungen auf die Bevölkerung.

Vieles noch unklar

Wer die Spreng- und Brandvorrichtungen am Umspannwerk Turnow-Preilack angebracht hat und welches Motiv die Täter hatten, ist bislang nicht bekannt. Unklar ist auch, es ein Anschlag war. Offizielle Angaben dazu fehlen. Ob es Detonationen gab und ob die Sprengvorrichtungen entschärft wurden, ist noch nicht bekannt.

Es wird geprüft, ob das Kraftwerk getroffen werden sollte. Ebenso unklar ist, ob es Zusammenhänge zu Anschlägen auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins und an der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin gibt.

mkx mit dpa