Ungewöhnliche Szenen am Flughafen von Moskau-Wnukowo: Auf dem Airport außerhalb der russischen Hauptstadt ist am Dienstagvormittag eine Maschine des US-Militärs gelandet. Wie Reporter des US-Senders CBS News und der Plattform Axios berichten, soll an Bord CIA Direktor John Ratcliffe gewesen sein. Er werde zu Gesprächen in Moskau erwartet.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Nach Angaben von CBS News ist es Ratcliffes erste bekannt gewordene Moskau-Reise, seit er das Amt des CIA-Chefs im Januar 2025 nach der Nominierung durch Präsident Donald Trump angetreten hat. Ob es bei Ratcliffes Gesprächen um den Krieg in der Ukraine ging, um den Iran oder andere Themen, war nicht bekannt. Weder die CIA noch die russischen Behörden bestätigten seinen Aufenthalt in Moskau. 

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Laut Daten des Dienstes „flightradar.24“ kam das US-Flugzeug vom Typ Boeing C-17 Globemaster III um kurz nach 10 Uhr unweit von Moskau an. Die Maschine hatte sich zuvor in der lettischen Hauptstadt Riga befunden und war von dort aus nach Russland geflogen. Diese Boeing-Baureihe wird vom US-Militär in der Regel zum Transport von Truppen, Ausrüstung oder Fahrzeugen verwendet

US-Militärflug: Boeing landet in Russland – Kreml-Sprecher weiß von nichts

Wie das US-Portal „Newsweek“ berichtet, soll die Boeing von der US-Militärbasis in Camp Springs, im Bundesstaat Maryland, nach Lettland geflogen sein. Im öffentlich einsehbaren Flugplan sei aktuell kein Ziel eingetragen. Das US-Militär kommentierte die Ankunft des Fliegers in Russland nicht.

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Auch Wladimir Putins Sprecher, Dmitri Peskow, wollte die Informationen nicht kommentieren und sagte bei seinem täglichen Pressebriefing, er „verfüge nicht über diese Information“. Russische Medien berichteten, dass später am Tag noch eine Autokolonne mit amerikanischen Diplomaten-Kennzeichen auf den Straßen Moskaus unterwegs gewesen sein soll.

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Der Flugzeugtyp wird im Übrigen auch für Diplomatenreisen genutzt. In den vergangenen Wochen war wiederholt die Möglichkeit einer Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Russland erörtert worden, ohne dass ein Termin bestätigt wurde. Peskow hatte noch am Dienstag behauptet, dass in dieser Woche kein Treffen mit Vertretern der US-Regierung im Kreml vorgesehen sei. 

mit afp